Semperoper

Dresden, Sachsen

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Die weltbekannte Semperoper wurde als ein königliches Hoftheater in Dresden in der Zeit von 1838 bis 1841 erbaut. Baumeister war Gottfried Semper, die Oper trägt bis heute seinen Namen. Durch ihren Klangkörper, ihre Architektur, ihr Innenleben und ihre traditionsreiche sächsische Staatskapelle, ist die Semperoper eine der größten Sehenswürdigkeiten Sachsens und Dresdens.

Wurde oft umgebaut

Die Oper wurde seit ihrem Erstbau 1841 noch mehrmals umgebaut, es folgten neben einem Interimsbau, vier Wochen nach der Fertigstellung, aufgrund einer Brandkatastrophe, ein Zweit- und ein Drittbau. Der Zweitbau erfolgte nach der Zerstörung der Semperoper im Jahre 1869 zwei Jahre später im Jahre 1871. Der Bau wurde diesmal von Manfred Semper, dem Sohne von Gottfried Semper begleitet und dauerten bis ins Jahr 1878 an.

Der zweite Bau der Semperoper hatte nun auf dem Dresdner Theaterplatz ihren neuen Standort gefunden. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Oper bei den Luftangriffen auf Dresden zerstört. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Semperoper durch Sicherungsarbeiten in den Jahren 1946-1955, durch Studien in den Jahren 1968-1976 für einen möglichen Wiederaufbau vorbereitet.

Der dritte Bau für die Semperoper

Im Juni 1977 starteten die Bauarbeiten zum dritten Bau der Oper. Die Anzahl der Sitzplätze wurde auf 1.300 reduziert, wurde bis auf dies allerdings komplett nach den alten Plänen Sempers wieder aufgebaut. Die Semperoper wurde am vierzigsten Jahrestag ihrer kriegsbedingten Zerstörung wiedereröffnet. Am 13. Februar 1985. Das erste Stück war die Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber. Dasselbe Stück wurde bei der letzten Vorstellung vor Schließung 31. August 1944 gespielt.

Im August 2002 wurde die Oper durch Hochwasserkatastrophe an der Elbe beschädigt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 27 Millionen Euro. Im Januar 2006 wurde eine alte Tradition wieder eingeführt, die bereits in den Jahren 1925 bis 1939 bestand wieder eingeführt. Der Dresdner Opernball. Der Ball wird seitdem nun wieder jährlich veranstaltet. Die Semperoper wird jährlich von mehr als 300.000 Menschen aus aller Welt besucht. Es finden Opern-und Ballettaufführungen statt sowie Symphoniekonzerte.

Faszination

Laut Auskunft der Stadt Dresden und des Landes Sachsen hat die Semperoper einen Kostendeckungsgrad von 40 Prozent. Die Oper fasziniert durch ihre meisterhafte Form, ihre eindrucksvolle architektonische Komposition, ihrem künstlerischen Wert aber auch ihrer Zweckmäßigkeit und Funktionalität. Dies ist dem Architekt Gottfried Semper geschuldet, der dafür bekannt war all dies in seinen Konstruktionen zu vereinen. Das Innenleben der Semperoper bildet die antiken Traditionen ab und folgt seinen Vorbildern aus der italienischen Renaissance. Die Oberfläche der innerlichen Baustruktur sind vornehmlich in Stuck gehalten.

semperoper

Der Schmuckvorhang aus Hand vernähtem belgischem Leinen der Semperoper ist mit 17×12 m und einem Gewicht von 400 Kilogramm ein weiteres beeindruckendes Element deutscher Bühnenkultur. Der Schmuckvorhang wurde im Rahmen des Wiederaufbaus der Semperoper von Ferdinand Keller, Gerhard Keil und Walter Teichert geschaffen.

Das weltbekannte Markenzeichen der Semperoper ist der bronzefarbene Panther-Quadriga mit Dionysos und Ariadne von Johannes Schiller bekrönt. Sie ist über dem Hauptportal der Semperoper angepasst. Das sächsische Wappen sind an der Hinterbühne der Westfassade angebracht. Des Weiteren sind dort die Figuren Liebe und Gerechtigkeit angebracht und eine Büste des Erbauers Gottfried Semper. Johann Wolfgang von Göthe und Friedrich Schiller stehen als Statuen am Haupteingang der Semperoper.

AdresseTheaterplatz 2
01067 Dresden
Eröffnung13. April 1841
Zerstört1869
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