São Paulo Sehenswürdigkeiten

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Bekannte São Paulo Sehenswürdigkeiten sind das Museu de Arte de São Paulo, Avenida Paulista, Theatro Municipal, Pinacoteca do Estado de São Paulo, Museu Paulista, Museu de Arte Moderna de São Paulo, Catedral da Sé, Guarapiranga-Stausee, São Paulo Botanischer Garten, Sala São Paulo. Auch wenn Sao Paulo nicht zu den traditionellen Touristenstädte Brasiliens zählt, verfügt diese Stadt über interessante Anziehungspunkte, die es unbedingt Wert sind, besucht zu werden. Sao Paulo ist nicht nur die größte Stadt Brasiliens, sondern gleichzeitig das wirtschaftliche, finanzielle und kulturelle Zentrum des Landes sowie der entscheidende Verkehrsknotenpunkt. Viele Touristen betrachten Sao Paulo völlig zu Unrecht lediglich als Durchgangsstation zu ihren Reisezielen. Dabei lohnt es sich, diese Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Sao Paulo ist als typische Einwanderungsstadt von portugiesischen, deutschen, italienischen, japanischen und libanesischen Einflüssen geprägt. Entsprechend vielfältig sind die kulturellen, gastronomischen und architektonischen Sehenswürdigkeiten gestaltet. Die Stadt, welche Heimat von mehr als 11 Millionen Einwohnern, die hier „paulistanos“ genannt werden, hat ein rasantes Wachstum erfahren. Daher sind historische Bauten im großen Umfang nicht etwa der Gebäudeerhaltung, sondern vielmehr dem Neubau zum Opfer gefallen.

Die Sehenswürdigkeiten von Sao Paulo – vielfältig wie diese Stadt selbst. Erhalten und sehenswert ist das „Theatro Municipal“, das Opern- und Theaterhaus der Stadt, erbaut 1903. Hier hatten bedeutende Künstler des 20. Jahrhunderts wie Arturo Toscanini, Maria Callas und Arthur Rubinstein ihre erfolgreichen Auftritte. Nach dreijähriger Renovierung, welche im Jahre 2011 beendet wurde, begrüßt das historische Gebäude mit berechtigtem Stolz die Gäste aus nah und fern. Kunstinteressierte finden in der Millionenmetropole zahlreiche Museen. Das „Museu de Arte de São Paulo“ (Kunstmuseum Sao Paulo) zum Beispiel, beherbergt die umfangreichste Kunstsammlung nicht nur Brasiliens, sondern ganz Südamerikas. Moderne Kunst, etwa von Pablo Picasso und einigen brasilianischen Künstlern ist im „Museu de Arte Contemporânea“ zu bewundern. Wer sich für die wechselvolle brasilianische Geschichte interessiert, sollte unbedingt das “ Museu Paulista“ besuchen. Im gleichen Zusammenhang ist der Besuch des Afro-Brazil Museums im Ibirapuera Park.

Auf einer riesigen Ausstellungsfläche sind hier sowohl die Geschichte der afrikanischen Zwangseinwanderer wie auch ihre Errungenschaften und Leistungen in der gesellschaftlichen Entwicklung des Landes dokumentiert. Der Besuch dieses Museums lässt sich hervorragend mit einem ausgedehnten Spaziergang im Ibirapuera Park verbinden, der die grüne Lunge der Megacity darstellt. Es gibt in der quirligen Millionenstadt noch weitere Oasen der Ruhe, wie zum Beispiel das Museum sacraler Kunst (Museu de Arte Sacra), welches sich unweit der Metrostation Tiradentes befindet. Dieses Museum ist in einem funktionierenden Kloster untergebracht, von dem diverse Bauteile noch aus dem 16. Jahrhundert stammen. Selbstverständlich gehört auch die Kathedrale der Stadt Sao Paulo zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten der Stadt. Sie ist gut erreichbar an der Praça da Sé gelegen und bietet Platz für mehr als 8000 Personen. Mit dem Bau dieses Gotteshauses, offiziell „Catedral Metropolitana“ genannt, wurde im Jahre 1913 begonnen, wobei die Einweihung erst 1954 vorgenommen werden konnte. Die hier zu bewundernden Skulpturen, die herrlich bearbeiteten Fenster und die geschnitzten Kaffeebohnen sind unbedingt sehenswert. Gleiches gilt für die Krypta, in welcher sich unter anderem die sterblichen Überreste des Indianerhäuptlings Tibiriçá befinden, welcher eng mit den jesuitischen Missionaren verbunden war. Alles an diesem Bauwerk, welches eine Länge von 110 Metern und eine maximale Wölbung im Mittelschiff von mehr als 30 Metern besitzt, ist beeindruckend und rekordverdächtig. Dies gilt auch für die italienische Orgel, welche die größte Südamerikas ist.

sao-paulo-skyline

Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt

In dieser Riesenstadt das eigentliche Stadtzentrum zu bestimmen ist ein schwieriges Unterfangen. Üblicherweise wird das “ Solar da Marquesa de Santos“ als das Stadtzentrum bezeichnet. Von den hier ursprünglich angesiedelten Lehmhäusern ist noch eines zu besichtigen. Sie mussten später herrschaftlichen Residenzen weichen. Ebenfalls im Stadtzentrum gelegen ist der „Mercado Municipal“, die städtische Markthalle zu finden. Das Gebäude wurde im Jahre 1993 aufwendig renoviert und ist nicht nur architektonisch ein Genuss. Die Markthallen bieten eine unglaubliche Vielfalt an Lebensmitteln, ist aber auch gleichzeitig Treffpunkt der Einwohner. In Sao Paulo gibt es noch viele weitere Sehenswürdigkeiten zu bewundern, die eine Erkundung der Stadt zu einem interessanten Erlebnis werden lassen.

São Paulo Sehenswürdigkeiten Top 10:

  1. Museu de Arte de São Paulo
  2. Avenida Paulista
  3. Theatro Municipal
  4. Pinacoteca do Estado de São Paulo
  5. Museu Paulista
  6. Museu de Arte Moderna de São Paulo
  7. Catedral da Sé
  8. Guarapiranga-Stausee
  9. São Paulo Botanischer Garten
  10. Sala São Paulo

1. Museu de Arte de São Paulo

museu-de-arte-de-sao-pauloWer bereits seine Reise nach Brasilien geplant haben sollte, dem sei unbedingt ein Abstecher ins legendäre São Paulo ans Herz zu legen. Hier findet sich nicht nur eine lebhafte Altstadt vor, in der man genüsslich einen hervorragenden Kaffee genießen kann. Gerade die kulturelle Seite der Stadt weiß auf ganzer Linie zu überzeugen. Demnach sollte man dem Museu de Arte de in São Paulo einen Besuch abstatten. Kunstinteressierte werden hier garantiert voll und ganz auf ihre Kosten kommen können. Das auch abgekürzt als MASP bezeichnete Gebäude geht bereits auf das Datum des 2. Oktober 1947 zurück und kann somit auf eine belebte Geschichte zurückblicken. Damals riefen Assis Chateaubriand und Pietro Maria Bardi das Projekt ins Leben, das nach und nach immer mehr Gestalt annahm und heute ein Abbild moderner sowie auch historischer Kunst ist. Das Gebäude selbst wurde in seiner jetzigen Form von der bekannten Architektin Lina Bo Bardi aus Italien entworfen, wobei am 7. November 1968 unter Aufsicht von Elisabeth II. höchstpersönlich die Eröffnung gefeiert wurde. Der Bau stellte jedoch einige Herausforderungen. So wollte man nicht den Blick auf die Innenstadt verbauen, der bislang von der Avenida Paulista aus möglich war. Die Lösung des Problems bestand dann aus einer Konstruktion, die auf insgesamt vier Stahlträgern frei schwebt. Bis zum heutigen Zeitpunkt handelt es sich bei dem Platz unter dem Gebäude im öffentlichen Grund, auf dem zahlreiche Aktivitäten locken, die ebenfalls einen Besuch wert sind. Beim MASP handelt es sich nicht ohne Grund um das bedeutendste Kunstmuseum in ganz Brasilien. Die breit gefächerte Auswahl an Gemälden und ebenfalls Skulpturen vom 14. Jahrhundert bis zur Gegenwart konnten bislang noch jeden begeistern. Unter anderem sind an dieser Stelle Hieronymus von Andrea Mantegna, William Howard von Anthonis van Dyck, Porträt des Gilbert-Marcellin Desboutin von Édouard Manet oder aber auch Schuljunge von Vincent van Gogh ausgestellt.

2. Avenida Paulista

avenida-paulistaSão Paulo zählt nicht grundlos mit zu den pulsierensten Metropolen überhaupt, wenn man sich in Brasilien für den nächsten Urlaub umschaut. An jeder Ecke scheint das einzigartige Ambiente auf einen zu wirken, wobei die gelassene und vor allen Dingen auch lebensfrohe Art der Einheimischen nur allzu schnell auf einen selbst abfärbt. Eine der bekanntesten und auch wichtigsten Straßen São Paulos ist ohne Frage die Avenida Paulista. Hier findet sich unter anderem auch die MASP, die eine Vielzahl an kulturellen Highlights für ihre Besucher zu bieten hat. Die Avenida Paulista selbst misst eine Länge von gut drei Kilometern und ist direkt auf einem langgestreckten Hügelzug gelegen. Geografisch findet man sie zwischen den Bereichen Jardim Paulista und Bela Vista in südwestlicher Richtung vom Zentrum São Paulos aus. Die Verkehrsanbindung vor Ort ist vorteilhaft geregelt, was nicht zuletzt auf die dort entlang führende U-Bahn-Linie zurückzuführen ist. Aber auch mit einer Vielzahl an Bussen lässt sich die Straße hervorragend erreichen. Dem Tourismus sind hier also alle Türen und Tore geöffnet, um sich auch ohne Mietwagen an die gewünschten Destinationen befördern zu lassen. Aber nicht nur im Bereich der Unterhaltung und Kultur präsentiert sich die Avenida Paulista als Aushängeschild der Stadt. Ebenfalls handelt es sich hierbei um einen der wichtigsten Finanzplätze, wobei die markantesten Wahrzeichen Jahr für Jahr viele Touristen anlocken. Auch sind viele bekannte Firmen, Konsulaten, Banken und auch Hotels ansässig. Selbst Krankenhäuser mit traditionsreicher Geschichte lassen sich hier ausfindig machen. Gemeint ist in diesem Fall beispielsweise das Santa-Catarina-Hospital, wobei sich hier ebenfalls wissenschaftliche Einrichtungen, wie etwa das Institut Pasteur, anreihen. Interessant zu erwähnen ist es an dieser Stelle sicherlich, dass die Häuser und Gebäude der Erstbebauung heute nur noch in einigen wenigen Ausnahmefällen zu sehen. Vielerorts mussten die traditionellen Bauten den modernen Gebilden weichen. Einen Besuch ist die Avenida Paulista in São Paulo allemal wert.

3. Theatro Municipal

theatro-municipalDas Theatro Municipal in São Paulo ist das Opernhaus der Stadt São Paulo in Brasilien. Aber es ist noch deutlich mehr. Durch seine architektonischen Besonderheiten ist es auch das Wahrzeichen der Stadt. Jedes Jahr zieht es viele Touristen an. Seit es 1903 errichtet wurde hat es auch eine große historische Bedeutung. Das Design des Hauses stammt von Ramos de Azevedo und zwei weiteren Architekten, den Italienern Cláudio Rossi und Domiziano Rossi. Diese ließen sich bei ihrem Entwurf von der italienischen Oper inspirieren. So ist bis heute die große Ähnlichkeit mit der Mailänder Skala nicht zu übersehen. Am 12. September 1911 wurde das Teatro Municipal nach einer achtjährigen Bauzeit schließlich eröffnet. Zur Eröffnung wurde die Oper Hamlet gespielt. Seit dem ist das Theater bei großen Künstlern äußerst beliebt. Schon damals traten hier große Stars der Oper, wie zum Beispiel Maria Callas, Benjamino Gigli oder Enrico Caruso, auf. Auch aus dem Bereich des klassischen Tanzes konnte man hier Stars wie Anna Pawlowa oder Vaslav Nijinsky erleben. Auch berühmte Dirigenten zog es hierher. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert. So kann man immer noch Weltstars wie Plácido Domingo oder José Carreras hier erleben. Heute spielen hier das Teatro Municipal Symphonic Orchestra, der Coral Lírico und das Städtische Ballett von São Paulo. Nach einer drei Jahre dauernden Renovierung wurde das Theater schließlich am 10. Juni 2011 mit einer großen Veranstaltung wiedereröffnet. Besucher können große Opern- oder Ballettabende hier erleben. Für Touristen werden auch spezielle Führungen durch das wunderschöne historische Gebäude angeboten. Dabei können sie den herrlichen Zuschauerraum auch ohne Opernabend erleben. Erwähnenswert ist auch die tolle Akustik des Theaters. Die Musik besitzt hier einen ganz besonderen Klang und kann vom gesamten Zuschauerraum aus sehr gut gehört werden. Karten sollte man allerdings recht zeitig reservieren, da die Nachfrage sehr groß ist.

4. Pinacoteca do Estado de São Paulo

pinacoteca-do-estado-de-sao-pauloVor dem MASP (Museum of Art of São Paulo Assis Chateaubriand) auf der Avenida Paulista in Bela Vista und dem MAM (Museu de Arte Moderna de São Paulo) in Parque do Ibirapuera ist die Pinacotheca do Estado im Stadtteil Bom Retiro das bedeutenste Kunstmuseum in Brasiliens größter Stadt. Erreichen können Besucher den Ort mit der Estação Luz do metrô. Die Gegend rund um die Pinacotheca ist geprägt vom ehemaligen botanischen Garten „Jardim da Luz“. Heute bietet dieser Park der Öffentlichkeit einen Teich mit Steinfiguren, Wasserspielen und Heckenskulpturen. In der unmittelbaren Nachbarschaft zur Pinacotheca befindet sich das Luz station, das „Museu de Arte Sacra de São Paulo“ sowie die historische Abteilung der Stadthalle. Am 24. Dezember 1905 zog die „Pinacoteca do Estado de São Paulo“ in das zweistöckige Gebäude der „Liceu de Artes e Ofícios“ ein. Ramos de Azevedo und Domiziano Rossi planten die Räumlichkeiten ursprünglich für die Zwecke des Lyzeums. 1911 etablierte sich die Pinacotheca als Staatsinstitution. Die gemeinnützige Sammlung umfasst wichtige Stücke der brasilianischen Kunst. Ein Schwerpunkt liegt bei Werken des 19. Jahrhunderts und Ikonen brasilianischer Modernisten. Eine Domäne zeigt nur Papierarbeiten, eine andere Bilder und Skulpturen europäischer Künstler. Das Gebäude ist jeden Tag bis auf Montag von 10:00 bis 18:00 Uhr für Besucher geöffnet – Donnerstags sogar bis 22:00 Uhr. Der Architekt und Träger des „Mies van der Rohe“-Preises Paulo Mendes da Rocha reformierte die Institution in den 1990er Jahren. Das älteste Kunstmuseum Sao Paulos entwickelte sich in der Folge zu einem Impulsgeber in der Kunst- und Kulturszene Brasiliens. Es hält Schritt mit internationalen Trends, insbesondere als Gastgeber kultureller Ereignisse und setzt seine bibliographische Arbeit fort. Die Zweigstelle „Estação Pinacoteca“ befindet sich im selben Stadtteil. Hier erleben die Besucher zeitgenössische Ausstellungen und eine Dokumentation, wie sich die Institution Pinacoteca im Wandel der Jahre veränderte.

5. Museu Paulista

museu-paulistaIn der größten brasilianischen Stadt São Paulo liegt das Museum Museu Paulista (Museu do Ipiranga). Weit über 100000 Objekte von Brasilien und der Stadtgeschichte von São Paulo gibt es indem berühmten Museum zu bestaunen. Insbesondere handelt es sich bei der Ausstellung um völkerkundlich-historische Objekte. So zeigt das Museum beispielsweise ein Modell der Stadt São Paulo aus dem Jahr 1841. Außerdem sind Gemälde, Skulpturen, Karten, Kleidungsstücke und Fotografien nur ein kleiner genannter Teil der Dauerausstellung. Das Ölgemälde „Independência ou Morte” von Pedro Americo ist wohl das bekannteste Exponat der Ausstellung. Es zeigt Peter I. von Brasilien, als dieser die Unabhängigkeit von Portugal im September 1822 ausrief. Zudem kann man das Gemälde von Maria Quitéria, eine Frau die als Mann verkleidet für die Unabhängigkeit Brasiliens gekämpft hat, bestaunen. Vor allem jedoch lernt man generell sehr viel über die Geschichte Brasiliens und auch die Sichtweise Brasiliens auf sich selbst wird erläutert. Um das Land verstehen zu können ist dies unumgänglich. Das Museu Paulista trägt heute zu unzähligen Forschungsarbeiten bei, weil es zur Universität von São Paulo gehört. Bereits von außen ist der Anblick auf das Gebäude phänomenal. Die 123 Meter lange Frontfassade wird durch einen üppigen, wunderschönen und sehr gepflegten Park vor dem Gebäude geschmückt. Der Landschaftskünstler Arsenius Puttemans aus Belgien entwarf die Parkanlage und ließ sich dabei von von den Gärten des Versailler Schlosses inspirieren. Das Gebäude selbst ist im neoklassischen Stil erbaut und ist für die Brasilianer ein Monument der Unabhängigkeit Brasiliens durch die einstigen portugiesischen Unterdrückern erinnern. Es wurde im Jahr 1881 von Tommaso Gaudenzio Bezzi, einem Ingenieur aus Italien geplant und von 1885 bis 1889 vom Italiener Luigi Pucci erbaut. Zudem trug der erste Museumsdirektor Hermann von Ihering, ein deutscher Naturforscher, maßgeblich zum Aufbau des Museums bei. Das Museu Paulista ist das wichtigste Museum in Brasilien und auf jeden Fall einen Besuch wert.

6. Museu de Arte Moderna de São Paulo

museu-de-arte-moderna-de-sao-pauloSão Paulo ist die größte Stadt in Brasilien, in dem riesigen Ballungszentrum leben mehr als 11 Millionen Menschen, eine kaum vorstellbare Zahl. Die Stadt liegt somit, je nach Liste, auf Rang 5 oder 6 der größten Metropolen der Erde. Die multikulturelle Prägung der Stadt spiegelt sich ebenfalls in den Museen und kulturellen Einrichtungen wider. Das Museu de Arte Moderna de São Paulo zum Beispiel liegt mitten im Parque Ibirapuera, dem Stadtpark von São Paulo. Der Park hat für die Einwohner der Stadt in etwa die gleiche Bedeutung wie der Central Park für die Bewohner von New York City. Eine Million Quadratmeter Grünfläche und 150.000 Quadratmeter Wasserfläche bieten ausreichend Platz für die rund 300.000 Besucher, die tatsächlich jede Woche den Park besuchen. Der Parque Ibirapuera entstand anlässlich der 400-Jahr-Feier São Paulos im Januar 1954. Ab August des gleichen Jahres steht er für die Bevölkerung offen. Das Museum für Moderne Kunst, Museu de Arte Moderna de São Paulo, befindet sich im Gebäude der Biennale. Der Architekt Oscar Niemeyer hat das Gebäude entworfen, Pate stand das Museum of Modern Art in New York. Weitere Gebäude im Park wurden von Carlos Lemos und anderen Architekten entworfen. Die Grünflächen gestalteten Otavio Texeira und Roberto Burle Marx. Das Museum für Moderne Kunst in São Paulo beherbergt unter anderem Exponate von Mario Zanini, Anita Malfatti, Marc Chagall, Pablo Picasso und José António de Silva. Die umfangreiche Kunstsammlung ist die Größte auf der Südhalbkugel, sie zeigt Exponate angefangen vom 14. Jahrhundert bis hin zur Gegenwart. Darüber hinaus ist eine Bibliothek angeschlossen, diese beherbergt rund 50.000 Bücher sowie weitere Medien. Geöffnet ist das Museu de Arte Moderna de São Paulo von Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 10 bis 17:30 Uhr sowie an Feiertagen. Unweit des gern besuchten Museums können die Besucher den „ Garten der Skulpturen“ besuchen. Die modernen Exponate wurden von nationalen und internationalen Künstlern gefertigt.

7. Catedral da Sé

catedral-de-seDie Catedral da Sé ist eine der römisch-katholische Erzdiözese, welche sich in der Stadt São Paulo befindet. Im Jahr 1589 wurde der Beschluss gefasst, eine Hauptkirche in der Stadt Brasiliens zu erbauen. Die Kirche wurde jedoch erst im Jahr 1616 fertiggestellt. 1765 wurde São Paulo die Stadt, wo sich der Diözese befinden sollte. Demnach wurde die Kirche abgerissen und durch eine neu ersetzt, welche im barocken Stil gehalten wurden. Ein Jahr später wurde sie fertiggestellt und blieb bis zum Jahr 1911 die Kathedrale der Stadt, bis sie dann abgerissen wurde. Mit dem Bau der heutigen Kathedrale wurde im Jahr 1913 begonnen. Die Überreste der zuvor abgerissene Kathedrale dienten dabei als Art Grundstein. Erst im Jahr 1954 konnte sie nach ihrer Fertigstellung eingeweiht werden. Obwohl sie einen Kuppel besitzt, welcher in einem Renaissance-Stil errichtet wurde, gibt sie oftmals als viertgrößte neugotische Kathedrale der Erde. Sie steht auf dem Kathedralenplatz in São Paulo in Brasilien. Insgesamt misst die Kathedrale eine Länge von 110 Metern und ist durchschnittlich 46 Meter breit. Das Mittelschiff ist mehr als 30 Meter hoch, die beiden Türme messen eine Höhe von 92 Metern. Insgesamt finden rund 8000 Personen in der Kathedrale Platz. Das Gebäude ist fast vollständig im neogotischen Stil gebaut wurde. Dennoch ist die Kuppel im Renaissance-Stil errichtet worden. 800 Tonnen von sehr seltenem Marmor wurden letztendlich benötigt, um das Gebäude fertigzustellen. Kunstwerke aus Brasilien, bestehend aus Zweigen, Ästen und Pflanzen und Gürteltieren zeichnen die innere Ausstattung der Catedral da Sé in São Paulo aus. Zwischen 2000 und 2002 wurde die Kathedrale komplett renoviert. Des Weiteren wurden die Spitztürme über dem Langschiff nun vervollständigt. Die originalen Pläne des Baus wurden zuvor innerhalb des Gebäudes gefunden. Aus diesem Grund konnte eine Restaurierung stattfinden, die als originalgetreu gilt. Seit diesem Zeitpunkt wurden keine weiteren Arbeiten an der Kathedrale in São Paulo vorgenommen.

8. Guarapiranga-Stausee

guarapiranga-stauseeDer Guarapiranga-Stausee liegt nur wenige Kilometer südlich von der Metropolregion Sao Paulo. Der Stausee hat große Bedeutung für die Region und gilt heute auch als Naherholungsgebiet und Touristenattraktion. Angelegt wurde der Stausee bereits 1908. Er beeindruckt nicht nur durch seine enorme Größe, sondern auch die Flora und Fauna rund um den See ist beeindruckend. Gerade aufgrund die Nähe zur Metropolregion sorgte dafür, dass der See sehr schnell zum Naherholungsgebiet wurde. Dieser positive Nebeneffekt lockt heute sehr viele Besucher an den Stausee. Erbaut wurde er jedoch zum Zweck der Energiegewinnung für die Metropolregion Sao Paulo in Brasilien. Heute dient der See jedoch vorwiegend als Trinkwasserreservoir für die über 20 Millionen Einwohner der Region. Zusätzlich dient der Stausee der Hochwasserkontrolle. Gespeist wird der Guarapiranga-Stausee durch den Fluss Rio Guarapirange und einigen kleineren Flüssen. Mit einer Fläche von 26,6 km² wirkt der Stausee sehr beeindruckend und bietet viel Raum für Wassersportler. So finden sich rund um den See künstlich angelegte Strände, die zum Sonnen und Baden einladen und dafür sorgen, dass echtes Urlaubsfeeling aufkommt. Rund um den See finden sich auch einige kleinere Jachthäfen, die maritimes Flair aufkommen lassen und zum Verweilen einladen. Die zahlreichen Segel- und Yachtclubs entlang des Sees bieten natürlich die Möglichkeit für Besucher eine Jacht oder ein Segelboot zu mieten. Aufgrund der Größe des Sees lohnt sich die Anmietung in jedem Fall, denn es fällt leicht den ganzen Tag auf dem Stausee zu verbringen. Natürlich finden sich rund um den See auch einige Restaurants und Cafés die mit Spezialitäten aus der Region ebenso locken, wie mit internationalen Köstlichkeiten. Ein Ausflug zum idyllischen Guarapiranga-Stausee lohnt für alle, die in der Region einen Urlaub verbringen. Im Gegensatz zur Metropole Sao Paulo ist die Umgebung rund um den Stausee eine Oase der Ruhe und so lohnt die Fahrt aus der Metropole heraus.

9. São Paulo Botanischer Garten

sao-paulo-botanischer-gartenEs gibt ihn tatsächlich – einen Ort der kompletten Ruhe im Stimmenvulkan der brasilianischen Millionenstadt Sao Paulo. Das Zauberwort heißt Jardim Botanico, und wer den Botanischen Garten aufsuchen möchte, der muss sich in den Süden der Stadt begeben, in das eher stille Viertel Agua Funda. Hier verliert sich der Straßenlärm der Metropole inmitten eines Naturschutzgebiets mit dem Namen Fontes do Ipiranga. 360000 Quadratmeter ist das gesamte Areal groß und die Geschichte dieses Parks reicht zurück bis in das Jahr 1893. Insbesondere der üppigen Flora und der schillernden Welt der Vögel galt vor mehr als hundert Jahren in der Gründerzeit das Hauptaugenmerk, doch erst 1938 bekam Sao Paulos Botanischer Garten einen offiziellen Status. Seither ist der Jardim Botanico eine Oase der Stille, ein Rückzugsort für Menschen, die die unberührte Natur lieben. Nach und nach entstanden an der Av. Miguel Stefano zahlreiche Bauten, die den erfreulichen Gesamteindruck keineswegs schmälern. Da gibt es ein Botanisches Museum, ein Gewächshaus mit vielen tropischen Pflanzen, ein Orchidarium und ein Institut für Botanik. Stege führen über das wuchernde Grün des Urwaldes. Dies ist eine Landschaft mit vielen Gesichtern – mit klaren Seen, idyllischen Teichen und sprudelnden Bachläufen. In einem kleinen Restaurant, inmitten des Botanischen Gartens, werden Getränke und Speisen angeboten. Komplettiert wird das eindrucksvolle Naturschutzgebiet von Sao Paulo durch einen angrenzenden Zoo, einem Refugium für die bedrohte Tierwelt Brasiliens. Der Jardim Botanico ist das etwas andere Highlight in der quirligen Riesenstadt Sao Paulo, die längst aus ihrem Image, lediglich eine Handelsstadt zu sein, herausgewachsen ist. Sao Paulo – das sind natürlich auch die wunderbaren Strände, das historische Zentrum mit seiner uralten Straßenbahn, das Kaffeemuseum, das Aquarium und die Kathedrale. Sao Paulo – das ist auch der unvergleichliche Rundblick vom Berg Monte Serrat. Aber der Botanische Garten in Agua Funda ist ein Kleinod unter den Sehenswürdigkeiten dieser sehenswerten Stadt.

10. Sala São Paulo

sala-sao-pauloDer Sala Sào Paulo, das heutige „Julio Prestes Cultural Center“, in der Stadt Sào Paulo in Brasilien, wurde in den Jahren 1928 bis 1938 als Hauptstandort der Sorocabana Railway erbaut. Der Bahnhof war Ausgangspunkt für den Transport von Kaffee, verlor jedoch in den nachfolgenden Jahren durch den Börsenkrach und die nachfolgende Rezession an Bedeutung. In den Jahren 1995 bis 1999 wurde der Gebäudekomplex restauriert und am 9. Juli 1999 feierlich als Sala Sào Paulo eröffnet. Der heutige Konzertsaal hat eine Kapazität von 1498 Sitzplätzen und einen hohen technischen Standard. Die große Halle des Gebäudes wurde als Konzertsaal ausgewählt, weil diese den Abmessungen ähnlicher Konzerthallen aus dem 19. Jahrhundert entsprechen. Die Gestaltung des Innenraumes ist dem Musikverein in Wien, der Boston Symphonie Hall und dem Conzertgebouw in Amsterdam nachempfunden. Der Sala Sào Paulo ist die Heimat des Sào Paulo Symphonic Orchestra. Der gesamte Gebäudekomplex hat 22 Balkone und im 1. Obergeschoss verschiedene Ebenen. Zwischen den großen Säulen befinden sich verstellbare Decken. Um eine gewisse Transparenz zu garantieren, wurde eine 320 m Plattform errichtet, die es ermöglicht, abwechselnd Chor und Orchester mit einem Aufzug und tragbaren Steigleitungen transportieren zu können. Die Akustik musste sehr sorgfältig entwickelt werden, da durch die laufende Erschütterung der Züge und die entstehenden Schwingungen ein Ausgleich geschaffen werden musste. Das Erdgeschoss hat eine Kapazität von 830 Sitzplätzen, wobei die Sitze aus Metall und Elfenbein bestehen. Bei der Restaurierung war es das Ziel aller am Bau beteiligten Personen, die historische Bedeutung des Gebäudes unbedingt zu erhalten. Der Sala Sào Paulo ist heute eines der bedeutendsten Konzerthäuser Brasiliens und weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt. Am 9.Juli 1999 fand das Eröffnungskonzert mit Gustav Mahlers Auferstehungssymphonie statt. Auch Elton John gab im Januar 2009 im Sala Sào Paulo ein besonderes Konzert.

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