Rio de Janeiro Sehenswürdigkeiten

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Bekannte Rio de Janeiro Sehenswürdigkeiten sind die Copacabana, Ipanema, Cristo Redentor, Zuckerhut, Corcovado, Leblon, Nationalpark Tijuca, Botanischer Garten Rio de Janeiro, Teatro Municipal, Sambódromo. Hoch über der weltberühmten Stadt auf dem Corcovado steht es, ihr ebenso berühmtes Wahrzeichen. Der Cristo Redentor, die Christus-Erlöser-Statue. Ohne sie gesehen zu haben, sollte man Rio de Janeiro nicht wieder verlassen. Am besten lässt man sich von einem Taxi den Berg fahren, so bewahrt man sich seine Kraft für die letzten Stufen nach dem Eingang. Zwar fährt auch ein Bus, aber diese sind während der beliebten Reisezeiten oft überfüllt und mit Wartezeiten verbunden. Machen sie mit ihrem Taxifahrer am besten gleich einen Festpreis für Christus und Zuckerhut aus und lassen ihn vor dem Eingang warten, trotz des wunderbaren Ausblicks vom Corcovado über die Stadt mit ihren schönen Stränden und zu dem vis-a-vis gelegenen Zuckerhut verbringt man hier keine Ewigkeit. Staunen werden die über die Vielzahl der am Boden liegenden Touristen vor der Statue. Kleiner Tipp: Dies ist kein ehrfürchtiges religiöses Ritual, sondern einfach der beste, vielleicht einzige, Weg die 30 Meter hohe Statue auf ihrem 8 Meter hohen Sockel komplett auf ein Foto zu bekommen. Nach einem Rundgang um die Statue um das 180° Panorama zu würdigen, geht es weiter zum Pao de Acucar, dem Zuckerhut. Um auf den Aussichtsplattformen zu gelangen, fährt man hier gleich zweimal Seilbahn.

Halten sie unbedingt etwaige Rentner-, Behinderten- oder Studentenausweise bereit, die Vergünstigungen lohnen sich. Es ist auch möglich, die Karten vorab im Internet zu erwerben, die Abfertigung ist aber meistens recht schnell und der Vorteil nicht gravierend. Von der zweiten und höchsten Plattform auf dem Zuckerhut ist der Blick sogar noch besser als vom Corcovado und man kann an heiteren Tagen sogar bis zum Flughafen blicken, obwohl die schönere Fotomotive in den anderen Windrichtungen liegen. Nun fehlt ihnen als Fußballfan nur noch ein typisches Rio de Janeiro Postkartenmotiv.

Das Estádio do Maracanã. Das bei seiner Eröffnung 1950 größte Stadion der Welt fasst noch immer über 75.000 Zuschauer und wird im Sommer 2014 bereits zum zweiten Mal das Finale einer Fußballweltmeisterschaft beherbergen. Neben Fußballspielen finden hier auch Open Air Konzerte statt. Zwischen 9 und 17 Uhr finden hier täglich außer an Spieltagen statt. Nun durchatmen, denn die hektische Innenstadt von Rio de Janeiro ist abgehakt. Nun können sie es ruhiger angehen lassen, etwa mit einem kleinen Bummel entlang der Avenida Atlântica an der Copacabana hinunter bis zum Strand von Ipanema. An der sehr touristischen Copacabana wimmelt es von Restaurants, Geschäften und kleinen Cafes oder Strandbars mit der Gelegenheit bei einem kleinen Snack oder einem Caipirinha das Treiben am Strand zu beobachten. Die Strandfußballer, Volleyballer und Surfer kommen mit den ersten Sonnenstrahlen genauso heraus, wie die Obst- und Gemüsemärkte in den Straßen. Ipanema lässt es etwas ruhiger und sauberer angehen, hier sind die Geschäfte allerdings auch etwas teurer. Hier sind auch die meisten Diskotheken und Nachtclubs der Gegend. Wer sich einer organisierten Stadtführung anschließen möchte, hat in Rio zahlreiche Möglichkeiten, mit Bus, zu Fuß oder mit dem Fahrrad, um nur einige zu nennen.

rio-de-janeiro-skyline

Ein paar Worte zum Karneval: Sollten sie extra zum Karneval nach Rio reisen, organisieren sie am besten alles von Hotel bis Tickets weit im voraus und planen sie für alle Fahrten und Besorgungen das doppelte oder dreifache der normalen Zeit ein. Sollte ihnen der Karneval ohnehin gleich sein, machen sie einen sehr großen Bogen um die Karnevalszeit bei ihrer Reiseplanung, denn dieses Ereignis legt die gesamte Stadt lahm. Kaum jemand arbeitet während ihr, der Touristenstrom ist um das vielfache erhöht und ganz allgemein, dauert alles noch einmal länger als im recht gelassenen Brasilien sowieso schon. Es gibt aber auch ein Karnevalsmuseum innerhalb des Sambódromo, welches das ganze Jahr über besichtigt werden kann, falls sie lieber einen kleinen Teil des Erlebnisses aber dafür ganz ohne Stress haben möchten.

Rio de Janeiro Sehenswürdigkeiten Top 10:

  1. Copacabana
  2. Ipanema
  3. Cristo Redentor
  4. Zuckerhut
  5. Corcovado
  6. Leblon
  7. Nationalpark Tijuca
  8. Botanischer Garten Rio de Janeiro
  9. Teatro Municipal
  10. Sambódromo

1. Copacabana

copacabanaRio de Janeiro ist ein wahres Urlaubsparadies und jedes Jahr kommen zahlreiche Touristen in die brasilianische Stadt. Dabei ist vor allem der Stadtteil Copacabana besonders beliebt, der direkt an der Küste des Atlantiks liegt und auf der anderen Seite an die Favelas grenzt. Weiterhin gibt es hier einen einzigartigen Sandstrand, der zu den größten und meistbesuchten auf der ganzen Welt gehört. An diesem Strand kann man nicht nur unter der brasilianischen Sonne entspannen und Schwimmen gehen, sondern auch zum Sport treiben ist der Strand an der Copacabana geeignet. Selbst nachts hat man unter Flutlicht noch die Gelegenheit Fußball im Sand zu spielen und dies ist nicht nur anstrengend, sondern ist auch ein ganz besonderes Erlebnis. Die meisten Touristen haben dabei die Möglichkeit, direkt am Sandstrand zu wohnen, denn hier sind viele, hochwertige Hotels ansässig und weiter im Zentrum des Stadtteils gibt es auch günstigere Hotels sowie Pensionen, die von Urlaubern gemietet werden können. Dieser Abschnitt der Stadt ist jedoch nicht nur für sein Strandleben bekannt, sondern bietet den Touristen auch noch andere Sehenswürdigkeiten. Zum einen kann man das Forte de Copacabana besuchen, welches früher einmal der Standpunkt des Militärs war, aber heute als Museum genutzt wird. Darüber hinaus ist das Nachtleben an der Copacabana einzigartig, denn es gibt viele Clubs, die das gesamte Jahr über gut besucht und zum Feiern geeignet sind. Dabei gibt es auch Clubs wie den ON11 Nightclub, der sich am europäischen Vorbild orientiert und insgesamt Platz für mehr als 1.000 Gäste besitzt. Um die Nachtclubszene gibt es allerdings auch einige negative Gerüchte, denn die Gegend ist für Kriminalität und Prostitution bekannt. Wenn man sich jedoch in vernünftigen Gegenden aufhält, muss man keine Bedenken haben und mittlerweile ist die Kriminalität in der ganzen Stadt stark gesunken. Besonders die Copacabana ist in den letzten Jahren zu einem der sichersten Urlaubsziele auf der ganzen Welt geworden.

2. Ipanema

ipanemaIpanema, was übersetzt „aufgewühltes Wasser“ bedeutet, ist ein berühmter Stadtteil und traumhafter Sandstrand von Rio de Janeiro, der Jahr für Jahr zahlreiche Touristen anzieht. Der schöne und gut gepflegte Strand ist ein Paradies für Urlauber. Zahlreiche Strandbuden bieten kleine Leckerein und erfrischende Getränke an. Zudem gibt es Verkäufer, die am Wasser entlang laufen, und Eis, Hüte, Sonnenlotion, Sandwiches, Cola, Bier und viele weitere nützliche Kleinigkeiten anbieten. Die Touristen werden so nach allen Regeln der Kunst umsorgt. Das berühmte Café La Garota de Ipanema ist ebenfalls eine Erfahrung wert, die die Geschmackssinne auf besondere kulinarische Weise verwöhnt. Sportliche Menschen, die nicht nur in der Sonne entspannen wollen, können Volleyball spielen oder eines der vielen Fitnessangebote nutzen. Für die Sicherheit sorgen die sogenannten Posto’s, die das Gelände überwachen. Das sich anschließende, gehobene Stadtviertel bildet mit dem etwa 3 Kilometer langen Strand und dem malerischen blauen Meer eine einzigartige Kombination und Kulisse für ganz besondere Urlaubserlebnisse. Diese traumhafte Umgebung wurde vor allem durch den Song „Garota de Ipanema“ von Antônio Carlos Jobim bekannt. Ipanema ist mit der Copacabana der wichtigste Strand von Rio de Janeiro. Der Felsvorsprung Arpoador, der sich zwischen diesen beiden Stränden befindet, ist ein wahrer Besuchermagnet. Dieser Ort ist ideal für Surfer und zum Beobachten des spektakulären Sonnenuntergangs über dem Meer. Hier Brechen die Wellen besonders vorteilhaft und am Abend taucht das Sonnenlicht das kristallklare Wasser in ein traumhaftes Farbenspiel. Das Stadtviertel von Ipanema ist besonders durch seinen kulturellen Reichtum und die scheinbar unaufhörlichen Partys bekannt geworden. Nachtclubs, die mit Samba-Musik locken, aber auch eine Vielzahl von Kunstgalerien prägen das Stadtbild. Auch Universitäten, Surfschulen und Restaurants finden hier ihre Heimat. Der berühmte Karneval von Rio de Janeiro wird in Ipanema besonders ausgelassen gefeiert. In dieser Zeit werden die Straßen vom Popcornduft und Fleischgeruch erfüllt. Früher feierte man in dieser Zeit so ausgiebig, da danach die Fastenzeit begann. Daher gehört gutes Essen, genauso wie die verrücktesten Kostüme, zum Karneval dazu.

3. Cristo Redentor

cristo-redentorChristo Redentor – auf deutsch: Christus der Erlöser – ist eine Statue in der Millionenstadt Rio de Janeiro in Brasilien. Das Monument befindet sich auf dem Berg Corcovado, welcher sind in den Tijuca-Wäldern im südlichen Teil der Stadt befindet. Im Jahr 1922 wurde mit dem Bau der Statue begonnen. Anlass war die im Jahr 1822 erklärende Unabhängigkeit Brasiliens. Der Bauingenieur Heitor da Silva Costa lieferte die Entwürfe für das Monument. Zahlreiche Finanzierungsprobleme führten dazu, dass die Einweihung letztendlich erst am 12. Oktober im Jahr 1931 zelebriert werden konnte. Die Erlöserstatue zeichnet sich durch einen Deco-Stil aus. Sie misst eine Höhe von 30 Metern und befindet sich dabei auf einem Sockel, der selbst acht Meter hoch ist. In dem Zeitraum von 1931 bis 1981 war sie die höchste Christus-Statue. Derzeit ist die jedoch nur noch die fünfthöchste Christus-Statue. Im Sockel der Statue finden 150 Personen in der sich dort befindenden Kapelle Platz. Die Arme befinden sich in einem Abstand von 28 Metern voneinander entfernt. Kopf und Hände sind aus Gips gefertigt. Das weitere Baumaterial besteht aus reinem Stahlbeton, wobei dieser von einem Mosaik überzogen ist. Dieser besteht aus Speckstein. Insgesamt wiegt die Statue 1145 Tonnen. Die Christus-Statue blickt direkt auf den Zuckerhut, welcher ebenfalls eine besondere Sehenswürdigkeit in Rio de Janeiro ist. Immer wieder kommt es durch Unwetter und weiteren äußerlichen Einflüssen zu Beschädigungen an der Statue. 2010 wurde sie durch Graffiti verunstaltet. Dies war der erste Vorfall nach rund 80 Jahren Beständigkeit. Das Graffiti wurde jedoch schnell beseitigt, sodass das originale Erscheinungsbild schnell wieder hergestellt wurde. Im Januar 2014 schlug ein Blitz direkt in sie ein, sodass ein Teil des Mittelfingers abgesplittert wurde. Die Schäden wurden relativ schnell von Spezialisten beseitigt und repariert. Seitdem besitzt die Statue einen Blitzableiter. Seite dem 7. Juli 2007 gilt die Christus-Statue als eines der neuen sieben Weltwunder.

4. Zuckerhut

zuckerhutDer „Zuckerhut“ ist eine der vielen Sehenswürdigkeiten in Rio de Janeiro. Der 396 Meter hohe Felsen wurde schon von den indianischen Ureinwohnern benannten den Felsen zunächst als „Zuckerbrot“. Doch die dort später lebenden Portugiesen haben den Namen als „Zuckerhut“ aufgefasst. Grund dafür wahr mit hoher Wahrscheinlichkeit die Form des Berges, welche an einen Zuckerhut erinnerte. Der Bergfelsen besteht aus Granit und befindet sich an der Bucht von Guanabara. Diese gneisartigen Graniten sind vor rund 560 Millionen Jahren an die Erdoberfläche gelangt. Der Fels war bereits bei der Entstehung domförmig. Diese wurde dadurch verstärkt, dass sich die äußeren Schichten des Berges nach und nach lösten. Neben der berühmten Christusstatue Christo Rendentor gilt der Zuckerhut als zweites, bedeutendes Wahrzeichen von Rio de Janeiro. Im Jahre 1817 wurde der Berg erstmals vollständig bestiegen. Das Kindermädchen Henrietta Carstair, welche aus England stammte, bestieg den Berg als erster Mensch und widerlegte die Theorie, dass der Zuckerhut unbesteigbar wäre. Mit der Seilbahn „O Bondinho“ können auch Touristen auf den Berg gelangen. Sie wurde von 1912 bis 1913 erbaut und hält auf dem Morro da Urca an, sodass die Strecke bis zur Spitze des Zuckerhuts in zwei Abschnitte unterteilt ist. Täglich ist sie von 8 Uhr morgens bis 20 Uhr abends in Betrieb. Einen Sonnenuntergang vom Gipfel des Berges zu betrachten ist einzigartig und atemberaubend. Zu dieser Zeit wird Rio de Janeiro von rötlichem Licht erhellt – ein Ausblick, der auf der Welt einzigartig ist. Die Seiten der Seilbahn sind vollverglast, sodass eine einmalige Aussicht auf dem Weg genossen werden kann. Städte und Landschaften lassen sich auf einen Blick erfassen. Zudem ist bekannt, dass der Zuckerhut unter anderem mit den Gesteinen aus dem westlichen Kongo, Gariep und Kaoko verwandt sein muss. Diese befinden sich auf der anderen Seite des Atlantiks. Anhand der Gesteine ist eine direkte Verwandtschaft jedoch nachgewiesen worden.

5. Corcovado

corcovadoEines der bekanntesten Wahrzeichen Rio de Janeiros ist der Corcovado, ein 704 Meter hoher Berg. Auf diesem Berg steht die bekannte Christusstatue „Cristo Redentor“. Mit einer stattlichen Höhe von 32 Metern ist das Denkmal der Blickfang der Umgebung. Von diesem Wahrzeichen aus hat man einen fantastischen Blick über die gesamte Stadt. Die Statue kann man von fast jedem Winkel der Stadt Rio aus betrachten. Per Zahnradbahn kann man sich zum Denkmal bringen lassen, welches dann über eine separate Rolltreppe erreicht wird. Die Fahrt mit der Bahn ist interessant, da dem Besucher die Stadt nahe gebracht wird. Die Fahrt führt zwischen Häusern und botanischen Anlagen hindurch. Das Denkmal selbst wirkt riesig und steht auf einem 8 Meter hohen Sockel, in dessen Inneren sich eine Kapelle befindet, die man besuchen kann. Die Christusstatue wurde mit einer Schicht aus Speckstein versehen, um sie vor Witterungseinflüssen zu schützen. Im Jahr 2006, zum 75. Geburtstag des Denkmals, wurde die Statue zum Wallfahrtsort erklärt. Jedes Jahr kommen unzählige Besucher aus aller Welt zu diesem Ort, um den herrlichen Ausblick über Rio de Janeiro zu genießen. Die rund 1.100 Tonnen schwere Christusstatue, die ihre Pforten im Jahr 1931 öffnete, begeistert seit vielen Jahrzehnten ihre Besucher. Doch nicht nur per Zahnradbahn ist die Statue erreichbar. Wer gut zu Fuß ist, kann sich einer Wandergruppe anschließen und sich durch den Regenwald zum Denkmal führen lassen. Den Corcovado wird man hier aus vielen Blickwinkeln neu erleben können und sich dem Land und der Natur nahe fühlen. Eine einzigartige Fauna und Flora erwartet den Reisenden bei der Wanderung zur Christusstatue. Unterwegs wird man viele erstaunliche Augenblicke genießen können, wie den atemberaubenden Dschungel zu durchqueren, der in eine raue Landschaft übergeht, sowie auch die faszinierenden Landschaften von Ipanema den Besucher fesseln werden, bevor man das Denkmal nach rund 7 Stunden erreicht hat.

6. Leblon

leblonRio de Janeiros Stadtteil Leblon ist noch relativ unberührt vom Tourismus geblieben, obwohl das Viertel Leblon zum Schönsten der Stadt Rio gehört. Die Cariocas legen großen Wert auf die Ruhe des Viertels, nur gegen Abend wird man hier mehr Urlauber antreffen, die den wunderschönen Sonnenuntergang in Leblon genießen. Der Stadtteil Leblon zählt zu einem der reichsten in Rio de Janeiro. Hier bleibt die Bevölkerung gerne unter sich. In diesem Stadtteil kann man sich auch als Reisender sicher fühlen. In diesem Viertel findet man als Urlauber die Reichen und Schönen der Stadt vor, auch wenn das nicht immer so war. In Leblon gibt es eine große Zahl an Wachleuten, die unauffällig ihre Arbeit tun. Deshalb kann man dieses Viertel auch beruhigt zu Nachtzeiten besuchen. Der Stadtteil Leblon diente im 19. Jahrhundert als Refugium für Sklaven. Im Jahr 1888 wurde die Sklaverei allerdings abgeschafft und das Viertel wurde dank seiner Pflanzenzucht von Kamelien bekannt. Während Leblon in den siebziger und achtziger Jahren gerade für seine wilde Discoszene besucht wurde, ist der Stadtteil heute eher ruhig und beliebt wegen der zahlreichen erstklassigen Restaurants und Geschäfte. Hier findet man als Reisender die besten gastronomischen Adressen in ganz Rio. Auch wenn der Strand des Stadtteils nicht an die Größe und Schönheit der übrigen Strände Rios heranreicht, ist er dennoch ein beliebter Treffpunkt der Bevölkerung. Viele Einheimische tummeln sich mit ihren Kindern auf den beliebten Strandspielplätzen. An der Baixo Bebê vor der Rua General Venâncio herrscht noch idyllisches Familienleben ohne den Zudrang des Tourismus. Auch Surfer kommen in Leblon auf ihre Kosten, am Pontão do Leblon finden die sportlich Aktiven eine hervorragende Brandung für ihr Hobby. Zum legendären Karneval in Rio führen auch viele Wege der Umzüge durch Leblon. Der Stadtteil Leblon wurde ursprünglich nach dem französischen Siedler Le Blond benannt, da das Viertel in der Vergangenheit von Franzosen bewohnt wurde.

7. Nationalpark Tijuca

nationalpark-tijucaBei dem Nationalpark Tijuca, dessen portugiesischer Name Floresta da Tijuca lautet, handelt es sich um einen im Gebirge gelegenen Regenwald, welcher künstlich in Brasiliens Hauptstadt Rio de Janeiro angepflanzt wurde. Als das Entstehungsdatum des weltweit größten städtischen Waldes gilt der 7. Juni 1961, wobei das Urwaldgebiet das sogenannte Tijuca Massif umringt – eine Gebirgsregion, welche den Bezirk Barra da Tijuca beinhaltet. Der Nationalpark besitzt eine Fläche von 39,72 Quadratkilometern und rivalisiert in seinem Gesamtausmaß mit dem städtischen Wald von Gautengs Hauptstadt Johannesburg, welche in Südafrika liegt. Seine Bezeichnung rührt von der sogenannten Tupi-Sprache her, welche das Volk von Brasiliens bedeutendsten Ureinwohnern sprach. So bedeutet ‚Tijuca‘ im Englischen das Wort ‚marsh‘ – ein Ausdruck für ‚Moor‘, ‚Morast‘ und ‚Sumpfgebiet‘. Der Urwald dient heutzutage als Heimat von hunderten Spezien der Fauna und Flora, von denen viele vom Aussterben bedroht sind. Ferner beinhaltet er einige interessante Aussichtspunkte, Höhlen und Wasserfälle, wobei seine größten Sehenswürdigkeiten die Pedra da Gávea und der Pico da Tijaca sein dürften – hohe Gipfel, welche aus dem Wald herausragen. Ebenso befindet sich her der Berg Corcovado – zu deutsch: Der Bucklige – welcher als Wahrzeichen Rios betrachtet wird. Vor der Erschaffung des Urwaldgebietes existierte bereits ein Wald in diesem Bezirk, doch er wurde aufgrund des Anbaus von Kaffee mehr und mehr gerodet, bis zum Schluss nur noch wenige Waldteile verblieben. Um Rios Wasserversorgung jedoch nicht zu gefährden, entschied sich Major Manuel Gomes Archer in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts, die verlorenen Waldgebiete zu ersetzen und den Raum für Kaffeeplantagen zu begrenzen. Ferner heißt es, dass der brasilianische Kaiser Dom Pedro der Zweite im Jahre 1861 den Auftrag für die erneute Aufforstung des Waldes gab, wobei jedoch nicht nur die ursprünglichen Baumarten verwendet wurden. Die Immigranten aus jener Zeit sind die Vorfahren der Einwohner von Mata Machado – dem einzigen sogenannten Favela (zu deutsch ‚Armenviertel‘), welches im Nationalpark Tijuca existiert.

8. Botanischer Garten Rio de Janeiro

botanischer-garten-rio-de-janeiroZu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört ganz eindeutig der Botanische Garten von Rio de Janeiro, wobei durchaus auch davon ausgegangen werden kann, das diese Sehenswürdigkeit nicht nur eine der beliebtesten sondern eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten ist. Dabei kann der Botanische Garten von Rio de Janeiro auf eine lange Tradition zurückblicken, denn er wurde bereits 1808 gegründet. Für die Besichtigung sollten vor allem Pflanzenfreunde aber sehr viel Zeit mitbringen oder am besten mehrere Tage einplanen, denn das Gelände erstreckt sich über etwa 140 Hektar, so dass es wirklich unmöglich ist, den gesamten Botanischen Garten an einem einzigen Tag zu sehen. Dabei bietet der botanische Garten ein Zuhause für etwa 6.500 verschiedene Pflanzenarten, die unweigerlich auch einen Reichtum an Insekten und Singvögeln anziehen, so dass der Besuch auch für Vogelkundler und Kleintierfreunde ein echtes Erlebniss ist. Aber auch zu Studienzwecken lohnt sich natürlich ein Besuch, denn der Botanische Garten von Rio de Janeiro bietet Schutz und Heimat für eine Vielzahl von Pflanzenarten, die in der freien Natur vom Aussterben bedroht sind und in dieser Art und weise also fast nirgends mehr vorkommen. Ein absolutes Highlight im Botanischen Garten von Rio de Janeiro ist aber mit Sicherheit die Barbosa Ridrigues Allee, denn diese wird von insgesamt 128 Palmen gesäumt, die noch aus der Gründungszeit des Botanischen Gartens stammen und somit über 200 Jahre alt sind. Gleichzeitig sind diese Palmen ein Grund dafür, dass es sich bei dem Botanischen Garten nicht nur um irgendeinen Garten oder Park handelt, sondern dass dieses Gelände durch die UNESCO zum Biosphärenreservat ernannt und unter besonderen Schutz gestellt wurde. Darüber hinaus bietet der Garten aber noch weitaus mehr Sehenswürdigkeiten und botanische Highlights, von denen der integrierte Zoo, der wiederum mehr als 2500 Tierarten beheimatet und der See mit den weltweit größten Wasserpflanzen, sowie die verschiedenen Orchidarien und Rosengärten nur einige sind.

9. Teatro Municipal

teatro-municipalFür die Callas waren es die Bretter, die für sie die Welt bedeuteten. Für Rio de Janeiro ist das Teatro Municipal mehr als nur eine steinerne Pracht, es ist der Tempel der schönen Künste. Nicht nur die Menschen am Zuckerhut sind stolz auf diesen Theaterbau – er ist ein Aushängeschild für ganz Brasilien. Er entstand im Stadtteil Cinelandia im Herzen der Millionenstadt. Am Praca Floriano entfaltete das Teatro Municipal zwischen 1905 und 1909 seinen Glanz. Und diese kurze Bauzeit grenzte fast an ein Wunder, denn der begnadete Architekt Francisco de Oliveira Passos ließ sich nicht von irgend einem Theater auf diesem Globus inspirieren, sondern er nahm sich die Pariser Opéra Garnier zum Vorbild. Am 14. Juli 1909 fiel in Rio de Janeiro dann der erste Vorhang, und Brasilien war begeistert. Seitdem sind hier die großen Opern zu Hause – von Aida bis La Boheme. Die Marmor-Arkaden entzückten nicht nur bei der Premiere die Besucher. Auf dem Dach thront ein vergoldeter Adler, und die Kuppeln sind aus glänzendem Edelmetall. Im Inneren des Theaters, das immer wieder großartige Operninszenierungen und Ballettaufführungen bietet, sind die eleganten Aufgangstreppen bemerkenswert. Aber auch die unzähligen Kandelaber, die zum hundertjährigen Bestehen des Gebäudes nach einer 25,8 Millionen Euro teuren Restaurierung in neuem Glanz erstrahlten, sorgen für eine festliche Stimmung. Auch die Fassaden des Theaters wurden erneuert. Ursprünglich fanden im Teatro Municipal von Rio de Janeiro 1739 Besucher Platz. Nach etlichen Sanierungen und Umbauten erhöhte sich die Kapazität der Ränge auf 2361 Sitzplätze. Bei der Wiedereröffnung des Hauses im Mai des Jahres 2010 saß Brasiliens Staatspräsident in der Ehrenloge. Rio leistet sich auch ein Orchester und die Opernaufführungen finden internationale Beachtung. Im Rahmen der Auffrischungskuren wurde das Teatro Municipal erweitert. Die Technik erhielt neue funktionelle Räume, und auch die Künstler bekamen für ihre Proben endlich genügend Raum.

10. Sambódromo

sambodromoDas Sambódromo in Rio de Janeiro gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Brasiliens. Der vollständige Name der Arena ist Sambódromo da Marques de Sapucai. Sie wurde 1984 von Oscar Niemeyer, der zu den Stararchitekten Brasiliens gehört und für die moderne Architektur des Landes steht, erbaut und liegt im Stadtteil Estácio von Rio. Es handelt sich um eine Straße von gut 700 Metern Länge mit Tribünen, die Platz für rund 88.500 Zuschauer bieten und auf der jährlich der Karneval stattfindet. Dabei tragen die Sambaschulen des Landes einen Wettbewerb aus in Form eines lautstarken, farbenfrohen und fröhlichen Umzugs mit Sambarhythmen und wunderschönen Kostümen. Dies können Zuschauer auch im Fernsehen dank einer Live-Übertragung mit verfolgen. Abseits des Karnevals üben hier die Sambaschulen für ihre Auftritte. Die Arena beginnt an der Avenida Presidente Vargas und führt bis zum Platz Lago da Apoteose. Hinter den Tribünen befindet sich eine Promenade mit zahlreichen Restaurants und sanitären Anlagen. Die Bauweise mit Beton macht die Anlage zwar eher kühl und nüchtern, doch das farbenfrohe Spektakel schafft eine einmalige Atmosphäre. Heute steht das Sambódromo unter Denkmalschutz und wurde trotz kritischer Stimmen nicht verändert oder abgerissen. Das Sambódromo liegt etwas außerhalb des Stadtzentrums, ist aber gut mit der U-Bahn, Bussen oder dem Taxi zu erreichen. Gerade die Touristen bevorzugen aus Sicherheitsgründen ein Taxi. Neben den Karnevalsparaden finden auch immer wieder andere Veranstaltungen hier statt. Daher finden Besucher auch fast nur zu Karneval oder anderen Events hierher. Der Stadtteil ist ein Arbeiterviertel und Heimat der Samba und zahlreicher renommierter Sambaschulen. Andere Stadtteile wie die Copacabana sind für Touristen attraktiver und sicherer, gleichwohl hat die Anlage des Sambódromo seinen ganz eigenen Charme und ist sehenswert. Neben der Christusstatue, dem Strand von Ipanema oder dem Zuckerhut gehört dies zum touristischen Pflichtprogramm. Die Paraden der Sambaschulen geben einen Einblick in die Kultur des Landes und sind absolut sehenswert.

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