Mailänder Dom

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Der Mailänder Dom ( Duomo di Santa Maria Nascente ) thront in seinem weißen Marmor und seinen nahezu 4000 Statuen am Domplatz gegenüber der Reiterstatue Vittorio Emanuele II.. Der idyllische Domplatz wurde erst in den Jahren 1865 bis 1873 angelegt. Nicht umsonst zählt der Mailänder Dom zu den berühmtesten Bauwerken Italiens, ja sogar Europas. Denn bei Sonnenuntergang erstrahlt das imposante Bauwerk in einem majestätischen Gold und ist flächenmäßig ( mit mehr als 11.000m² ) die drittgrößte Kirche weltweit. Er besitzt fünf Schiffe und erstreckt sich mit einer Länge von 157 Metern und einer Breite von 109 Metern über den Domplatz. Seine höchste Spitze ragt 106,5 Meter empor. Mit dem Bau des Mailänder Doms wurde im Jahre 1386 begonnen, die Fundamente wurden 1388 gelegt und danach die äußeren Mauern errichtet. Im Laufe der Zeit wurden immer wieder Pläne verworfen und neu durchdacht, so entschied man sich nicht gleich von Beginn an für einen fünfschiffigen Grundriss und es war auch der Trend der Gotik, der den Dom höher werden ließ, als ursprünglich geplant. Selbst die heute einmalige und unverwechselbare Fassade änderte ihr Aussehen mehrfach vollständig, bis sie von Amati schließlich 1813 vollendet wurde. 1572 wurde der Mailänder Dom durch den Kardinal und Erzbischof Mailands Karl Borromäus ( Carlo Borromeo ) geweiht, seither steht das Gebäude unter der Schutzherrschaft Mariä Geburt.

Die Erbauung dieses imposanten Bauwerkes zog sich über unfassbare fünf Jahrhunderte hinweg und zahlreiche Baumeister ( darunter selbst das Ausnahmetalent und der Universalgelehrte Leonardo da Vinci ) konnten sich dabei einbringen. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Mailänder Dom fertiggestellt. Seine Türen sind aus Bronze und von italienischen Künstlern gefertigt. Sie stammen allesamt aus dem 19. und dem 20. Jahrhundert. Eine Sehenswürdigkeit für sich sind neben dem Dom selbst auch seine wunderschön gearbeiteten bunten und hohen Glasfenster, welche sich in die Riege der weltweit größten einreihen. Von der Spitze des Vierungsturms blickt die vergoldete Madonnenstatue La Madonnina ( Kleine Madonna ) über die wunderschöne Metropole. Geschaffen hat sie der Comiczeichner Giuseppe Perego, die Mailänder besingen ihre kleine Madonna in ihrer inoffiziellen Stadthymne „O mia bela Madunina“. Im Inneren des Domes führt im Mittelportal eine enge Treppe hinab zu archäologischen Ausgrabungen alter Kirchen. Im rechten Seitenschiff befinden sich Altäre aus dem 14. und dem 15. Jahrhundert mit zahlreichen Sarkophagen von Stiftern und gar Heiligen. Das linke Seitenschiff beherbergt jüngere Altäre aus dem 16. bis 19. Jahrhundert und mit ihnen wertvolle Kunstwerke, aber auch die Taufkapelle ist hier zu finden. Die Krypta ist kreisförmig, aus dem Jahr 1606 und stammt von Pellegrino. Sie führt zu einer Kapelle mit acht Ecken, welche die Kristallurne mit den sterblichen Überresten des Heilgen Karl Borromäus beherbergt. In einem Tabernakel unter der Spitze des Gewölbes wird einer der Heiligen Kreuznägel gehütet. Diese für die katholische Kirche bedeutende Reliquie soll einen der Nägel darstellen, mit denen einst Jesus ans Kreuz geschlagen wurde. Dieser heilige Kreuznagel wird militärisch streng bewacht und nur einmal im Jahr zur Besichtigung präsentiert.

mailaender-dom-innenansicht

Eine unausweichliche Attraktion, wenn auch kostenpflichtig, stellt die Begehung des Domdaches dar. Dieses ist zum einen per Fuß über eine Treppe mit 200 Stufen erreichbar, man kann aber auch die bequemere Variante eines Lifts dorthin nehmen. Das Panorama bietet einen atemberaubenden und grandiosen Blick über Mailand, der bei klarem Himmel gar bis zu den Alpen hin reicht. Auch eröffnen sich einem von der Domterrasse aus einmalige Einblicke auf die zahlreichen Ornamente, Statuen und Figuren und somit auch in die Kunst der Steinmetze, die man vom Domplatz aus niemals erhalten würde. Recht untypisch für italienische Bauwerke, ist der Mailänder Dom im Stil der Gotik erbaut, seine Fassade stellt stilistisch eher eine Verschmelzung von barocken Elementen mit neugotischen dar. Betrachtet man die beachtliche Bauzeit des Mailänder Domes, so wird auch verständlich, weshalb er unterschiedliche Stilrichtungen in sich vereint.

Informationen zum Mailänder Dom:

AdressePiazza del Duomo
Milano
Italien
Eröffnung1965
Höhe106,68 Meter
ArchitektLeonardo da Vinci
Donato Bramante
BaustileItalienische Gotik
Gotik
Baujahr1388 bis 1965
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