London Sehenswürdigkeiten

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Bekannte London Sehenswürdigkeiten sind London Eye, Natural History Museum, Buckingham Palace, Tower of London, Palace of Westminster, British Museum, Tower Bridge, National Gallery, Big Ben, Piccadilly Circus. London ist aufregend schön – die Metropole des britischen Königreichs und einstmals eines Imperiums, das die Welt umschloss. Wer London besucht, der sollte sich Zeit lassen für die Zeugnisse einer großen Vergangenheit. Die Themse, der breite Fluss, der London teilt, ist für viele Besucher der Ausgangspunkt aller Besichtigungen. Wer sich zu aller erst einen Überblick aus der Vogelperspektive verschaffen möchte, dem sei das London Eye empfohlen. Das ist mit seinen 32 Gondeln aus Glas das höchste Riesenrad in Europa und einfach nicht zu übersehen. Von hier aus ist es nicht weit bis zu zwei ungewöhnlichen Bauten. Die Konstruktion der Tower Bridge wird seit der Eröffnung im Jahre 1894 gerühmt – sie gilt als eines der Wahrzeichen der Welt. Gleich nebenan befindet sich der Tower of London, ein klotziges Gemäuer mit einer großen Geschichte und zahlreichen Verwendungszwecken. Der Tower war Kerker, Residenz von Königen, Waffenkammer und Zoo. Von den Raben, die sich im Hof des Towers befinden, sagt man, sie seien so etwas wie lebende Garanten für den Fortbestand der Monarchie in England. Die Beefeater bewachen im Tower unter anderem die Kronjuwelen Ihrer Majestät.

Windsor Castle ist unbedingt ein Besuch wert. Dies ist das größte und älteste bewohnte Schloss der Welt. Seit nunmehr neunhundert Jahren ist Windsor Castle Sitz der britischen Monarchen. Einige Staatsgemächer sind zu besichtigen und mit ihnen die wertvollen Gemälde von Rubens, van Dyck und Holbein an den Wänden. Am Ufer der Themse liegt Hampton Court Palace, der Palast von Heinrich VIII. In den riesigen Gärten kann man sich schon mal verlaufen, denn manche Abteilungen sind als Labyrinth angelegt. In Westminster Abbey begegnet man der britischen Geschichte auf Schritt und Tritt. Sie ist gleichermaßen Krönungs- und Begräbniskirche. Sehenswert sind in ihrem Innern unter anderem die Statue der Jungfrau Maria, das Grab des unbekannten Kriegers und der Kreuzgang. In Westminster Abbey fand unter anderem die Trauerzeremonie für Lady Diana statt. Wer Dianas ehemaligen Wohnsitz besuchen möchte, der sollte durch den Hyde Park bummeln und sich zum Kensington Palace begeben. Hier hat die Prinzessin von Wales glückliche und traurige Tage erlebt. Dies ist aber auch die Geburtsstätte von Queen Victoria.

Nicht weit entfernt vom Kensington Palace ist der Buckingham Palace nicht zu übersehen. Fast immer bleiben die eisernen Tore vor dem Palast der Königin verschlossen, doch sie öffnen sich im August und September, wenn sich die Queen zu ihrem Sommerurlaub nach Schottland begibt. Dann können unter anderem die 19 State Rooms besichtigt werden. Täuschend echt sind die Statuen aus Wachs im Kabinett der Madame Tussauds in London. Da trifft man auf die Königsfamilie, Lady Gaga oder Brad Pitt. Die Wachsfiguren sind seit Jahrzehnten ein beliebter Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Es raubt einem den Atem, wenn man das gewaltige Kirchenschiff der St. Paul’s Cathedral besitzt. Es ist der Sitz des anglikanischen Bischofs von London und unbedingt einen Besuch wert. Das aber gilt auch für das British Museum.

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Es ist reich gefüllt mit Exponaten aus aller Welt. Besonders sehenswert sind die Mumien aus Ägypten. Die National Gallery am lebhaften Trafalgar Square, einem der belebtesten Plätze Londons, zählt zu den bedeutendsten Gemäldegalerien der Welt. Hier sind Bilder zu sehen von Van Gogh, Renoir und Titian. Unverkennbar ist der Klang der Uhr am Turm des Big Ben mit dem House of Parliament unmittelbar an der Themse. London ist aber auch eine Stadt, in der es sich gut shoppen lässt. Es gibt unzählige Boutiquen aber auch riesige Kaufhäuser wie das Harrods am der Brompton Road. Harrods war über Jahrzehnte der offizielle Hoflieferant. In der großen Metropole sollte aber auch der Besuch eines Pubs nicht fehlen und ein Bummel durch Soho.

London Sehenswürdigkeiten Top 10:

  1. London Eye
  2. Natural History Museum
  3. Buckingham Palace
  4. Tower of London
  5. Palace of Westminster
  6. British Museum
  7. Tower Bridge
  8. National Gallery
  9. Big Ben
  10. Piccadilly Circus

1. London Eye

london-eyeDas berühmte London Eye zählt sicher zu den größten Attraktionen Londons und wird teilweise auch als Wahrzeichen der Stadt bezeichnet. Das London Eye wird auch Millennium Wheel geannt und ist zur Zeit das höchste Riesenrad in Europa und das drittgrößte der Welt. Es befindet sich am südlichen Ufer der Themse in der Nähe der Westminster Bridge. Das London Eye wurde nach anfänglichen technischen Problemen im März 2000 in Betrieb genommen. Die klimatisierten Gondeln sind fast ausschließlich aus Glas gefertigt und bieten bis zu 25 Besuchern Platz. Da die Gondeln außerhalb des Rades befestigt sind, ist eine faszinierende Panoramaausicht möglich. Das Rad dreht sich mit einer sehr geringen Geschwindigkeit, sodass eine Umdrehung des Riesenrades zwischen 30 und 40 Minuten beträgt. Von der Gondel aus haben Sie einen traumhaften Ausblick auf die Stadt und können die Sehenswürdigkeiten, die London bietet, aus der Vogelperspektive betrachten. Bei guter Sicht können Sie von der Gondel aus bis zu 40 Kilometer weit sehen und die traumhafte Landschaft in der Umgebung von London bewundern. Die Fahr mit dem London Eye wird sicher zu Ihren schönsten Erlebnissen in London zählen. Während der Fahrt sehen Sie den Buckingham Palace, die St. Paul’s Cathedral, den Palace of Westminster und die Tower Bridge. Wenn Sie Glück haben und gerade ein Schiff auf die Tower Bridge zufährt, können Sie beobachten, wie die Brücke gehoben wird, um das Schiff durchfahren zu lassen. Zu dieser beliebten Touristenattraktion strömen jeden Tag Scharen von Besuchern aus dem In- und Ausland, um den herrlichen Ausblick auf die Stadt zu genießen. Sie müssen daher rechnen, dass Sie eine lange Warteschlange vorfinden, wenn Sie ankommen. Das London Eye ist jeden Tag bis 16.45 Uhr in Betrieb mit Ausnahme des Christtages und während der Wartungszeit. Die jährlichen Wartungsarbeiten des Riesenrads werden in der Zeit vom 2. bis 24. Januar durchgeführt.

2. Natural History Museum

natural-history-museumDas National History Museum befindet sich im Londoner Stadtteil South Kensington und ist mit der U-Bahn über die Stationen Gloucester Road oder South Kensington problemlos zu erreichen. Wie in fast allen Museen ist der Eintritt frei, allerdings ist es in in Großbritannien gute Sitte am Ende eine Donation zu hinterlassen. Die Eintrittszeiten sind täglich von 10:00 – 17:30, wobei es sich empfiehlt möglichst schon sehr früh vor Ort zu sein. Unter der Woche wird das Museum von einer Vielzahl von Schulklassen besucht und so kann es zu einigen Verzögerungen beim Einlass kommen. Das imposante Gebäude, das im romanisch-byzantinischen Stil im Jahr 1860 erbaut wurde, gilt als eines der größten und schönsten naturhistorischen Museen weltweit und besitzt nach eigenen Angaben ca. 70 Mio. verschiedene Objekte. Wer das Museum durch den Haupteingang betritt, der wird auf der linken Seite direkt eine beeindruckende Ausstellung von Dinosaurier-Skeletten. Hier finden sich alle bekannten Großechsen und der Besucher ist in der Lage über mehrere Ebenen diese Echsen zu begehen. Nicht versäumt werden darf der lebensgroße Tyrannosaurus-Rex am Ende der Halle. Diese Echse schnauft und schnappt nach den Besuchern und so manch einer ist beim Anblick der täuschend echten Simulation erschrocken. Unbedingt sehenswert ist auch die Walausstellung und das 1:1 Modell eines Blauwals. Das Museum versucht aber auch thematisch den Besuchern unseren Planeten näher zu bringen. Die sogenannten Earth Galleries zeige den Einfluss, den der Mensch auf die Erde hat, erlauben aber auch das teilweise Erleben von Naturgewalten, wie Vulkanausbrüche oder Erdbeben. Beeindruckend ist auch die größte Meteoritensammlung der Erde, die seit kurzer Zeit in vollständig überarbeiteter Form präsentiert wird. Ebenfalls besonders interessant ist das Darwin Center, dessen Ursprung auf den berühmten Forscher zurückgeht. Hier werden alle bekannten Arten der Erde gesammelt und katalogisiert. Besonders beeindruckend ist hier das Exemplar eines Quastenflosslers, einem fischähnlichen Lebewesen, dass in diesem Form die Erde schon seit mehren Hundertmillionen Jahren bevölkert und vor einigen Jahrzehnten in der Tiefsee wiederentdeckt wurde.

3. Buckingham Palace

buckingham-palaceDer Buckingham Palace befindet sich im Herzen Londons. Das Schloss ist traditionell der Wohnsitz der britischen Königinnen und Könige. Heute befindet er sich einschließlich aller Kunstgegenstände im Besitz des britischen Staates. Der Buckingham Palace wurde im Jahr 1703 als Landhaus durch den Herzog von Buckingham erbaut. Im Jahr 1761 erwarb König Georg III das Gebäude und ließ es nach seinen Vorstellungen umbauen. In den Folgejahren wurde der Palast häufig umgebaut und erweitert. Seit 1837 ist das Gebäude der offizielle Sitz der britischen Monarchie. Als erste Königin residierte hier die berühmte Queen Victoria. Daher steht vor dem Schloss auch heute noch das Victoria Memorial, eine Statue, die zu Ehren der Königin errichtet wurde und von einer vergoldeten Siegesgöttin gekrönt wird. Im Buckingham Palace gibt es mehr als 600 prunkvolle Räume in verschiedenen Stilrichtungen. Hinter dem Gebäude liegt ein Park, der zu den größten privaten Gärten Londons zählt. Hier wie auch im gesamten Schloss befinden sich zahlreiche kostbare Kunstgegenstände sowie die Queen`s Gallery (Gemäldesammlung) und der Fuhrpark der Königin. Da der Buckingham Palace als Wohnsitz der britischen Königsfamilie genutzt wird, sind die Besichtigungsmöglichkeiten eingeschränkt. In den Monaten August und September können Touristen ausschließlich die State Rooms des Westflügels besichtigen. In diesen Räumen werden regelmäßig Staatsgäste empfangen. Im Südflügel befindet sich die schon erwähnte Queen´s Gallery. Hier können Gemälde von Rubens, Rembrandt oder Vermeer das ganze Jahr über besichtigt werden. Auch der royale Fuhrpark ist das ganze Jahr über zugänglich. Ein Highlight der Besichtigung ist natürlich die Wachablösung vor den Toren des Buckingham Palace. Diese Zeremonie entstand zur Regierungszeit Königin Victorias. Die königlichen Wachsoldaten marschieren dann vom St. James Place zum Palast. Je nach Jahreszeit findet die Wachablösung (Changing oft the Guard) jeden Tag oder jeden zweiten Tag um 11.30 Uhr statt. Es empfiehlt sich, frühzeitig einen Besichtigungsplatz vor dem Schloss zu sichern.

4. Tower of London

tower-of-londonFährt man in die britische Hauptstadt London, dann ist der Tower of London immer eine Sehenswürdigkeit, die einfach auf die Liste von Besichtigungstermin, die man nicht verpassen sollte. Will man den Tower of London besuchen, dann muss die Fahrt zur City of London gehen und dort am südöstlichen Ende an der Themse liegt der Gebäudekomplex, der gut befestigt und gesichert ist. Zwei Festungsringe umgeben die Ringburg, die so mancher Mensch in den vielen Jahrhunderten seines Bestehens nur ohne den eigenen Kopf verlassen konnte. Erbaut im 11. Jahrhundert ist der Tower of London schon Schauplatz der Ermordung von englischen Königinnen und vieler Untergebener und hoher Beamter gewesen. Der heutige Besucher möchte natürlich die britischen Kronjuwelen betrachten, aber er möchte auch die Tower-Raben fotografieren, die einer Legende nach hier so lange leben werden, wie es in England einen König oder eine Königin gibt. Doch auch das Wachpersonal im Tower ist bei den Hobbyfotografen sehr beliebt, sowie die Toweranlage generell. In der Zeit vom 1. März bis zum 31. Oktober kann der Besucher Sonntags und Montags von 10 bis 18 Uhr die vielen Ausstellungen besichtigen, aber genauso von Dienstag bis Samstag hat man Öffnungszeiten von 9 bis 18 Uhr. In der Saison vom 1. November bis zum 28. Februar wird der Tower aber schon um 16.30 Uhr geschlossen. Die Ausstellung „Fit for a King“ in der Royal Gallery oder „Menschen und Schätze“ in der Tower Gallery, ebenfalls eine Führung durch die Beefeaters, in diesen historischen Mauern kann man wunderbare Exponate betrachten. Hat man den beliebten London Pass vor einer Reise in die britische Hauptstadt erworben, dann ist der Eintritt zum Tower von London kostenlos. Ansonsten kostet das Ticket für Kinder 10,75 und für den Erwachsenen 21,45 britische Pfund. Ein Ausflugsziel, das man nicht verpassen sollte, der Tower of London gehört einfach zum unterhaltsamen Ferienprogramm für die Stadt London.

5. Palace of Westminster

palace-of-westminsterDas Londoner Zentrum ist geprägt durch seine prachtvollen und historischen Bauwerke. Entlang der Themse befindet sich eines der wertvollsten britischen Bauten, die Westminster Abbey. Die Westminster Abbey liegt nicht unweit vom Big Ben und dem Westminster-Palast. Die Hauptstadt Kirche wird, im deutschen auch häufig, als Abtei von Westmünster bezeichnet. Das von der UNESCO zum Kulturerbe erklärte Gebäude befindet sich, seit Jahrhunderten, im Besitz der königlichen Familie. Traditionell finden in der Abtei alle Krönungen, der britischen Monarchie, statt. Begonnen wurde diese Tradition mit Wilhelm dem Eroberer, im Jahre 1066. Der Anfang der Westminster Abbey kann zurückverfolgt werden auf eine, im Jahre 750 gegründete, Benediktinerabtei. Das einzige Überbleibsel aus dieser Zeit ist allerdings ein Bildteppich. Errichtet wurde die eigentliche Westmister Abbey unter Eduard der Bekenner, im Zeitraum von 1045 bis 1065. Ihren momentanen Anblick verdankt die Abtei von Westmünster allerdings Heinrich III. Er erließ die Erbauung der Kirche im frühgotischen Stil, im Jahre 1245. Die Westfassade stammt aus dem 15. Jahrhundert und die Haupttürme aus dem 18. Jahrhundert. Damals wurde das Gotteshaus zur Ehrerbietung Gottes errichtet, jenes trifft auch in unserer heutigen Zeit zu. Täglich werden Gottesdienste durchgeführt, allerdings kommen die Besucher nun mehr aus aller Welt. In jeder Ecke stolpert ein Besucher über Geschichte. Das Sakralgebäude ist gefüllt mit Denkmälern. Die Denkmäler symbolisieren die Errungenschaften des Vereinigten Königreiches, sowie den christlichen Glauben. In der Westminster Abbey befinden sich viele letzte Ruhestätten, britischer Persönlichkeiten. Hierzu zählen unter anderem die britischen Monarchen, sowie Politiker und Künstler. Das Grab Charles Dickens befindet sich in der sogenannten Dichterecke, zusammen mit einem Denkmal für William Shakespeare. Im Längsschiff der Westminster Abbey liegt auch die Ruhestätte eines Unbekannten Soldaten. Die Marmorinschrift verkündet der Unbekannte Soldat liegt „inmitten der Könige, weil er seinem Gott und Vaterland gut diente“. Die Westminster Abbey stellt das Ehrgefühl des Vereinigten Königreiches dar.

6. British Museum

british-museumDas British Museum in London ist ein Besuchermagnet. Es ist das älteste Museum der Welt und beherbergt ganz erstaunliche Sammlungen verschiedenster Objekte. Ein Besuch ist kostenlos. Nur für Sonderausstellungen muss ein Eintrittsgeld entrichtet werden. Es wird jährlich von rund 45 Millionen Besuchern durchstreift. Das Repertoire der Ausstellungen wechselt ständig, denn nicht alle der rund sieben Millionen Ausstellungsstücke können gleichzeitig ausgestellt werden. Die bedeutendsten Sammlungen sind jedoch ständig zu sehen. Dazu gehören Die Sammlung ägyptischer Mumien, der „Rosetta Stone“ oder die „Elgin Marples. Die Sammlungen im Museum stammen aus allen Kontinenten und dokumentieren die kulturelle Entwicklung der Menschheit über zwei Millionen Jahre. Im Untergeschoss und im ersten Stock finden Besucher Funde aus Griechenland und Rom. Im Obergeschoß sind Exponate aus Britannien und Europa ausgestellt. Der Main Flor beherbergt Ausstellungen aus Asien und dem Nahen Osten. Afrikanische Ausstellungstücke sind in der Sainsbury African Galleries zu sehen. Die ethnografische Sammlung beherbergt Sehenswürdigkeiten aus Neuseeland, den Pazifischen Inseln und Australien. Insgesamt stehen 94 Galerien zur Auswahl. Der Innenhof des Britischen Museums ist überdacht. In ihm befindet sich der Lesesaal der British Library mit rund 25.000 öffentlich nutzbaren Bänden. Er ist für alle Besucher offen. Besonders mit dem Computerprogramm „Compass“ lassen sich dort umfassende Informationen zu den Ausstellungsstücken abrufen. Das Britische Museum ist ein imposantes Bauwerk. Es wurde 1753 gegründet. Die Sammlung des Naturwissenschaftlers Sir Hans Sloane bildete mit der Kunstsammlung der Familie Hayley den Grundstock des Museums. Weitere Bestandteile waren die königliche Bibliothek von George II. und die Büchersammlung von Sir Robert Bruce Cotton. Zur Ausstellung wurde das Montague House genutzt. Aus Platznot wurde 1827 mit dem Bau eines größeren Hauses begonnen. Das Montague Haus wurde abgerissen und an dessen Stelle trat ein klassizistischer Bau nach Plänen von Robert Smirke. 1848 wurde das Bauvorhaben durch dessen Bruder Sydney beendet. Die Fassade ähnelt einem griechischen Tempel mit einen dreieckigen Giebel. Das Britische Museum ist von den Bahnstationen Russel Square und Holborn zu erreichen. Es ist täglich zwischen 10 Uhr und 17.30 Uhr geöffnet.

7. Tower Bridge

tower-bridgeDie Tower Bridge in London ist eine der bekanntesten Brücken der Welt. Sie verbindet die Stadtteile Tower Hamlets (Nordseite) und London Borough of Southwark (Südufer) miteinander. Bei dieser Brücke handelt es sich um eine Kombination aus Hänge- und Klappbrücke im neugotischen Stil. An ihren Ufern findet man auf der Nordseite einerseits den berühmten Tower of London und einen der ehemaligen Handelshäfen, die St. Katharine Docks. Die bekannte und sehenswerte City Hall hingegen befindet sich am Südufer der Brücke. Durch die zunehmende Motorisierung der Bewohner Londons, nahm auch der Verkehr in den Hafengebieten ab 1850 stetig zu, was den Bau eines zusätzlichen Flussübergangs nötig machte. Der Entwurf für die Brücke, der 1884 genehmigt wurde, kam von Horace Jones. Die Fertigstellung seiner Brücke erlebte er jedoch nicht mehr. 1886 wurde mit dem Bau begonnen. Zum Stützen der Konstruktion wurde in der Themse Pfeiler versenkt, die bis zu 70.000 Tonnen schwer waren. Auch Stahl brauchte es viel. Ungefähr 11.000 Tonnen Stahl wurden sowohl in den Türmen, als auch bei den Fussgängerbrücken verbaut. Für die Fassade der Türme verwendete man Portland-Kalkstein. Dieser besondere Kalkstein diente einerseits dem Schutz des Stahls und verlieh der Brücke gleichzeitig ein freundlicheres und ansprechenderes Aussehen. Am 30. Juni 1894 wurde die Brücke eröffnet. Bereits 1910 schloss man die Fussgängerbrücken wieder, da sie als Treffpunkt für Prostituierte galten. Heutzutage dienen diese Brücken als Museum und Aussichtspunkt und sind wieder öffentlich zugänglich. Wie oben bereits beschrieben ist die Tower Bridge eine Kombination von Hänge- und Klappbrücke. Sie ist 244m lang und an den Türmen 65m hoch. Die Fussgängerbrücken sind zwei Stege in 43m Höhe. Sie leiten die Zugkräfte der Seile weiter, die die Baskülen bewegen. Die beweglichen Teile der Klappbrücke, die Baskülen, haben einen maximalen Anstellwinkel von 86°. Wie weit die Brücke geöffnet wird hängt von der Grösse des durchfahrenden Schiffes ab. Die Themse wird an dieser Stelle fast nur noch touristisch genutzt, wodurch die Öffnung der Brücke immer seltener wird, denn die Ausflugsschiffe passen auch unter der geschlossenen Brücke durch. Für den Unterhalt der Brücke ist die Bridge House Estate verantwortlich, eine Wohlfahrtsorganisation mit Sitz in der Brücke. Die Tower Bridge ist ein faszinierendes Bauwerk, mit viel Geschichte, weltbekannt und in jedem Fall eine Besichtigung wert, bei einer Reise nach London.

8. National Gallery

national-galleryDie National Gallery in London ist eine der Sehenswürdigkeiten, die kunstinteressierte Touristen auf keinen Fall verpassen sollten. Das Kunstmuseum stellt 2.300 Werke der bedeutendsten Künstler vom 13. bis zum 19. Jahrhundert aus. Die Kunstgalerie ist eine nicht staatliche Einrichtung, die jedoch dem zuständigen Ministerium für Kultur, Medien und Sport untersteht. Aufgrund ihrer historisch-kulturellen Bedeutung ist sie steuerbefreit und der Eintritt für Besucher frei. Die National Gallery wird oft in einem Atemzug mit so berühmten Museen wie dem Louvre, dem Metropolitan Museum of Art, dem British Museum und dem Tate Modern genannt. Betreffend die Besucherzahlen belegt es im internationalen Vergleich den fünften Platz. Der Ursprung des Kunstmuseums geht zurück auf den Kunstmäzen Julius Angerstein, in dessen Kunstsammlung sich 38 der ausgestellten Bilder ursprünglich befanden. Im Jahr 1824 erwarb die britische Regierung diese 38 Bilder von den Erben des verstorbenen Kunstmäzens. Im Unterschied zu vielen anderen britischen Museen, die meistens auf Initiativen einer Regierung oder kunstinteressierter Royalisten zurückgehen, befand sich die National Gallery von Anfang in privater Hand. Sie wurde von wohlhabenden Kunstförderern finanziert. Im Gegensatz zu anderen großen und Museen ist die Kunstsammlung der National Gallery vergleichsweise klein, jedoch umso exklusiver. Das Kunstmuseum befindet sich derzeit in einem Gebäude direkt am Trafalgar Square und wurde über die letzten zwei Jahrhunderte kontinuierlich vergrößert. Für Touristen ist es daher bequem zu Fuß, mit der U-Bahn oder einer der vielen Buslinien zu erreichen. Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges machte man sich Gedanken darüber, wie man die unschätzbar wertvollen Bilder vor den eventuell einsetzenden Kriegswirren schützen kann. Man einigte sich darauf, die Bilder vorerst auf einigen adeligen Landsitzen in der Nähe Londons unterzubringen. Wie die späteren verheerenden Luftangriffe der Deutschen auf London zeigten, war die Evakuierung der Kunstwerke unbedingt nötig. Später spielte man sogar mit dem Gedanken, die Bilder nach Kanada zu bringen. Der damalige Premierminister Winston Churchill sprach sich jedoch vehement gegen solche Gedankenspiele aus. Nach dem Krieg zeigte es sich, dass die Finanzierung einer Kunstgalerie aufwendig ist. Es stellte sich schon bald heraus, dass die Kunstgalerie viele Bilder bedeutender Künstler nicht ohne öffentliche Unterstützung hätte erwerben können. Bilder der sogenannten Alten Meister, der Impressionisten und der Post-Impressionisten waren ohne öffentliche Förderung unerschwinglich. Die Kunstgalerie erwarb im Jahr 1962 das Bild „Die heilige Maria mit Kind, dem Erzengel Uriel und Johannes dem Täufer“ von Leonardo da Vinci. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich unter anderem Bilder so namhafter Künstler wie Michelangelo, Albrecht Dürer, Diego Velasquez, Vincent van Gogh, Rembrandt, Paul Cézanne, Claude Monet und El Greco. 1985 konnte die Kunstgalerie dank der großzügigen Spende der Lord-Familie Sainsbury um ein Gebäude erweitert werden.

9. Big Ben

big-ben-londonEines der eindrucksvollsten historischen Wahrzeichen Londons ist zweifellos der 96,3 m hohe Uhrenturm, der sich als weltweit bekanntester Teil des monumentalen Palace of Westminster am Ufer der Themse empor hebt. Die Uhr selbst war seinerzeit die größte der Welt und verkörpert heute noch mit ihren außergewöhnlichen Maßen das mächtigste Zeiteisen ganz Großbritanniens. Das Ziffernblatt hat einen gewaltigen Durchmesser von 7,5 m, der Stundenzeiger verfügt über eine Länge von 2,7 m und der Minutenzeiger bringt sogar mehr als 4,25 m auf die Messlatte. Umgangssprachlich wird der gesamte, in den Jahren 1843 bis 1858 erbaute Clock Tower gerne als Big Ben bezeichnet. Tatsächlich trägt aber nur die Größte der insgesamt fünf Glocken den berühmten Namen Big Ben oder auch oft Great Bell. Das Original, das 1856 gegossen wurde hatte ursprünglich ein Gewicht von mehr als 16 Tonnen. Da der Turm zum damaligen Zeitpunkt noch nicht fertiggestellt war wurde das riesige Meisterstück im Hof des Palastes aufgehängt, um erst mal die Leistung zu überprüfen. Leider kam es schon bei der Generalprobe zu erheblichen Komplikationen. Durch die enorme Schlagkraft des Hammers bildete sich ein Riss, der nicht zu reparieren war. Das Ursprungsmodel wurde schnell durch eine etwas leichtere Glocke von etwa 13,5 Tonnen ersetzt. Allerdings konnte das Problem dadurch nicht behoben werden. Nach wenigen Glockenschlägen entstand erneut ein Riss, der dann aber repariert wurde. Auch der Hammer wurde verkleinert und so rotiert, dass er an dem Riss vorbei an die Glockenwand aufschlug. Seit nun mehr als 150 Jahren schlägt das Uhrwerk mit einer außerordentlichen Präzision. Damit hat sich die Vision der Erfinder Sir George Airy und Edmund Denison gegen alle damaligen Widersacher durchgesetzt. Sowohl das grandiose Erscheinungsbild, als auch die Funktionalität des Koloss haben bis heute seinen Baumeistern alle Ehre bereitet. Selbst Kriege und extreme Temperaturschwankungen hatten keine Chance. Georg Friedrich Händels Melodie aus dem Stück „Messias“ beschert den Zuhörern täglich Glockentöne der besonderen Art.

10. Piccadilly Circus

piccadilly-circusDer Piccadilly Circus ist in London sehr berühmt. Es ist ein Platz, wo mehrere Straßen zusammenlaufen. Er ist genau gesagt zentral im Stadtteil West End. Angelegt wurde der Piccadilly Circus im Jahre 1819 und erneuert in den Zeiträumen von 1924-1932, 1962-1963 und 1984-1986.Er ist ein öffentlicher Platz und verbindet Regent Street, Shaftesbury Avenue, Lower Regent Street, Glashouse Street, Coventry Street, Piccadilly und Haymarket. In der Nähe des Piccadilly Circus sind allerhand Shoppingcenters und Unterhaltungsmöglichkeiten. Das schöne ist der Brunnen in der Mitte des Platzes, der auch Eros Brunnen genannt wird. Oftmals nennt man ihn auch den Mittelpunkt der Erde. Überall sind Reklametafeln wie z.B. von Coca-Cola, Hyundai, TDK, McDonald’s und Samsung, was auch etwas dem Times Square in New York ähnlich ist. Geschäfte gibt es natürlich auch eine Menge dort. Dazu zählen beispielsweise H&M, Virgin, HMV, GAP, Lillywhites, Boots, London Pavilion und The Sting. Das Music Hall ist ein beliebtes Einkaufszentrum. Auf der Picadilly Street kann man etwas ruhiger shoppen. Das Fortnum und Mason Kaufhaus ist da sehr zu empfehlen, wo man auch gut Delikatessen verspeisen kann. Das Criterion Theatre ist auch eine sehr schöne Sehenswürdigkeit dort. Erreichen kann man den Piccadilly Circus sehr gut mit der U-Bahn, welche die Bakerloo Line und die Piccadilly Line sind. Es gibt insgesamt sieben U-Bahn Ein- und Ausgänge. Diese erkennt man sehr gut an dem berühmten Circle and Bar, ein roter Kreis mit einem blauen Strich durch und dem Wort Underground. Busse halten ebenso am Piccadilly Circus in London. Das sind die Linie 61 und die Linie 92. Der Piccadilly Circus ist bei Touristen sehr angesagt und sehr gut besucht. Selbstverständlich muss man keinen Eintritt bezahlen und man kann ihn jederzeit besuchen. Daher sollte man, wenn man eine Reise nach London macht, den Piccadilly Circus unbedingt mal besuchen und ihn mal gesehen haben.

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