Kaiserburg Nürnberg

Nürnberg

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Sie ist das Wahrzeichen der Stadt Nürnberg – die Kaiserburg. Ihre eindrucksvolle Silhouette verkörpert seit dem Mittelalter den Einfluss und die Vormachtstellung des Römischen Reichs Deutscher Nation sowie die bedeutende Rolle Nürnbergs. Im Zeitalter des staufischen und salischen Königs- und Kaisergeschlechts galt Nürnberg als einer der wichtigsten Stützpunkte der Rechts- und Hausmachtspolitik.

So wurde die Kaiserburg vornehmlich als Austragungsort der Reichsversammlungen und Hoftage der umherreisenden Adeligen genutzt. Dazu erbauten die Staufer auf dem Burgfelsen eine weitreichende Pfalzanlage, die bis heute als eines der Sinnbilder der Kaiserburg betrachtet wird. Im vorderen Teil der Burg, der sogenannten Burggrafenburg, residierte bis 1911 ein Burggraf. Dieser war für die Aufrechterhaltung der Ordnung sowie die Verwaltung der gesamten Burganlage verantwortlich war. 1911 übernahmen das Amt des Burggrafen die Grafen von Zollern.

Stadt Nürnberg

Nach heftigen Auseinandersetzungen mit den zollerschen Burggrafen ging die Stadt Nürnberg schließlich als Sieger aus dem Kampf. So erlangte sie im Jahre 1422 die volle Verantwortung für die Burg zurück. 1420 wurde die Kaiserburg von Ludwig VII. von Bayern-Ingolstadt brutal überfallen und in Brand gesteckt. Ihre Überreste wurden 1427 dem Burggrafen Friedrich VI. überschrieben. Von diesem Zeitpunkt an blieb sie im Besitz der Stadt Nürnberg. Im Spätmittelalter verlor die Kaiserburg zunehmend an politischer und wirtschaftlicher Bedeutung, als nicht mehr sie, sondern die komfortableren Patrizierhäuser zum Austragungsort der Reichsversammlungen erklärt wurden.

Neues Ansehen wurde ihr erst im 18. Jahrhundert im Königreich Bayern zuteil, als sie als historisches Denkmal Deutscher Geschichte etabliert wurde. Ab 1833 fanden unter dem Architekten Carl Alexander von Heidelore Renovierungsarbeiten statt, um die Nürnberger Kaiserburg zum Landeswohnsitz von König Ludwig I. zu machen. Diese wurden jedoch 1835 vorzeitig beendet, da der neugotische Stil der Innenausstattung nicht nach König Ludiwgs I. Geschmack war. Erst 1851 wurden die Erneuerungen unter seinem Sohn Maximilian II. wiederaufgenommen. 1866 wollten die Hohenzollern die stattliche Burg für sich gewinnen.

Benutzung

Nach der Niederlage musste sich König Ludwig II. schließlich geschlagen geben und König Wilhelm I. von Preußen das gesamte Burggelände mitbenutzen lassen. Mit dem Ende der Monarchie im Jahre 1918 fand auch die historische Ausgestaltung der Kaiserburg ein Ende. Erst 1934 wurden die Arbeiten unter Rudolf Esterer fortgesetzt, wobei der neugotische Stil des altertümlichen Bauwerks komplett entfernt werden sollte. Esterer verfolgte dabei die Illusion, durch die Beseitigung der neugotischen Ausstattung und die Integration zeitloser deutscher Handwerkskunst eine Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart schaffen zu können.

nuernberg-kaiserburg

Oberstes Ziel der Renovierung war zudem die Errichtung einer „Ehrenwohnung“ für hohe Gäste des Deutschen Reichs, die in der Burg die künftigen Reichsparteitage der NSDAP austragen sollten. Laut Heinrich Kreisel sollte sie nicht nur als Denkmal wiederaufleben, sondern zugleich ihren alten Platz in der Deutschen Nation wiedererlangen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 war beinahe die gesamte Nürnberger Kaiserburg zerstört worden, einige romanische und spätgotische Elemente konnten jedoch fast unversehrt geborgen werden.

Esterer errichtete das Bauwerk wieder genau in dem selben Stil als er es vor dem Weltkrieg geplant hatte. Im Jahr 2013 wurde die Dauerausstellung von der Bayrischen Schlösserverwaltung und den Nürnberger Museen überarbeitet. So präsentiert die Neuversion nicht nur den historischen Werdegang und die Funktionen der Burg, sondern auch Interessantes über das Heilige Römische Reich und die Kaiserburg im Früh- und Spätmittelalter.

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