Istanbul Sehenswürdigkeiten

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Bekannte Istanbul Sehenswürdigkeiten sind die Sultan-Ahmed-Moschee, Hagia Sophia, Topkapi-Palast, Großer Basar, Cisterna Basilica, Chora-Kirche, Süleymaniye-Moschee, Galata, Goldenes Horn, Dolmabahçe-Palast. Istanbul ist mit seinen über 14 Millionen Einwohnern die Stadt mit der höchsten Bevölkerung und zugleich das kulturelle sowie wirtschaftliche Handels- und Finanzzentrum der Türkei. Die Stadt selbst erstreckt sich vom nördlichen Ufer des Marmarameeres auf den zwei Landabschnitten der Meerenge zwischen dem Schwarzen Meer und dem Mittelmeer – dem Bosporus. Die Metropole ist daher die einzige Stadt, die auf zwei Kontinenten der Erde liegt. Istanbul hat sich neben Paris oder New York zu einem richtigen Hotspot für den klassischen Städteurlaub gemausert. Die Stadt hat für seine Besucher eine Menge zu bieten – so finden sich jeweils auf beiden Abschnitten der Stadt eine Vielzahl atemberaubender Plätze und beeindruckender Bauten. Die meisten davon wurden vor über 2000 Jahren, noch vor Geburts Jesu Christi, erbaut. Bei einem Urlaub in Istanbul sollte unbedingt die Sultan-Ahmed-Moschee – auch Blaue Moschee – genannt auf den Programm stehen. Sie ist quasi das Wahrzeichen der Stadt und ist neben der Süleymaniye Mosche sowie der Hagia Sophia eines der größten Gebetshäuser für Moslems in der Stadt. Gleichzeitig ist die 1616 vollendete Mosche die Hauptmoschee Istanbuls. Der Name Blaue Moschee kommt daher, da im Inneren der Moschee vorwiegend blau-weiße Fliesen das Bild prägen. Während die Moschee täglich auch von Innen besichtig werden kann – angemessene Kleidung vorausgesetzt – beeindrucken ihre insgesamt sechs Minarette und der monumentale Bau bereits von außen.

Natürlich sollte auch ein Besuch der Hagia Sophia nicht ausbleiben. Diese war bei ihrem Baubeginn im Jahre 532 zunächst als byziantische Kirche vorgesehen. Dem wohl bekanntesten Bauwerk Istanbuls kommt daher auch der Name „Sophienkirche“ zugegen. Erst nach der Eroberung durch den Sultan Mehmed den II. wurde die Hagia Sophia zur Moschee. Mittlerweile befindet sich in der Hagia Sophia ein Museum, das von der bewegten Geschichte um das Gebäude berichtet. Wer noch weiteres Interesse an den religiösen Bauten der Stadt hat, der sollte ebenfalls noch die Süleymaniye-Moschee besuchen. Diese ist die größte Moschee Istanbuls und kann bereits von weitem auf einem Hügel liegend erkannt werden. In ihrer Nähe lockt zudem noch eine große und geschmackvoll angelegte Gartenanlage zum Verweilen. Beim Gang über die Bosporus Brücke fungiert man praktisch als Kontinentenwandler – so verbindet sie den asiatischen mit dem europäischen Kontinent. Bei der Überquerung bietet die 1560 m Lange Brücke einen beeindruckenden Blick auf die beiden Ufer des Bosporus. Der Bosporus – also die Meerenge zwischen den beiden Kontinenten – ist praktisch die Lebensader Istanbuls. Seine exponierte und taktisch günstige Lage wurde bereits früh erkannt und so wurde hier bereits um 650 vor Christus Byzantion – eine der ersten größeren Städte am Bosporus – gegründet. Istanbul selbst entstand aus Konstantinopel, der nachfolgenden Stadt von Byzantion. So bietet der Bosporus auch heute noch zahlreichen Containerschiffen einen Seeweg. Doch auch kleinere Fischerboote ziehen hier noch ihre Kurven und so kann in den lauschigen Restaurants entlang des Seewegs köstliches Seegetier fangfrisch genossen werden.

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Zudem lädt die Uferpromenade zum entspannten Flanieren ein und zahlreiche Cafés locken mit landestypischen Teesorten oder Kaffee zum Verweilen ein. Wer gerne Stadtmärkte besucht, der sollte unbedingt den Kapaliçarsi Basar – den großen Basar – besuchen. Dieser befindet sich auf einer Fläche von 31 Hektar und mit rund 4000 Geschäften und Ständen innerhalb einer überdachten Markthalle. Hier können nebst orientalischen Gewürzen, Teppichen und Gaumenfreuden auch hochwertige Gold- und Silberschmuckstücke erworben werden. Da der Kapaliçarsi Basar der bekannteste Basar der Stadt ist und von vielen oft als „überlaufen“ oder überfüllt bezeichnet wird, ist der Misir Çarsisi – im deutschen als ägyptischer Basar bekannt – eine hervorragende Alternative. Desweiteren locken noch weitere Sehenswürdigkeiten wie die Cisterna Basilica, einer unterirdischen Zisterne, sowie der Topkapi Plast direkt am Bosporus. Die Vielzahl der Sehensürdigkeiten ist groß, dennoch sollte der Aufenthalt auch in Ruhe genossen und das einzigartige Flair der Stadt am Bosporus erlebt werden.

Istanbul Sehenswürdigkeiten Top 10:

  1. Sultan-Ahmed-Moschee
  2. Hagia Sophia
  3. Topkapi-Palast
  4. Großer Basar
  5. Cisterna Basilica
  6. Chora-Kirche
  7. Süleymaniye-Moschee
  8. Galata
  9. Goldenes Horn
  10. Dolmabahçe-Palast

1. Sultan-Ahmed-Moschee

sultan-ahmed-moscheeSie ist eines der meist fotografierten Bauwerke Istanbuls – die Sultan-Ahmed-Moschee, auch Blaue Moschee genannt. Gebaut wurde sie im Auftrag von Sultan Ahmed I. von 1609 bis 1619. Baumeister war Mehmet Aga, ein Schüler des berühmten türkischen Architekten Sinan. Außergewöhnlich an diesem bedeutenden islamischen Gotteshaus sind die blau-weißen Fliesen, mit denen die Kuppel und die oberen Teile der Mauer verziert sind und ihre sechs prächtigen Minarette. Außer der Moschee in Mekka hat kein islamisches Gotteshaus mehr. Der Gebetsraum der Sultan-Ahmed-Moschee misst 51 mal 53 Meter, die Hauptkuppel ist 43 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 24 Metern. Vier gewaltige, 5 Meter dicke Säulen tragen sie. Daneben gibt es 4 kleinere Nebenkuppeln. Die Minarette sind 64 Meter hoch. Auch das Innere der Moschee ist mit Tausenden blauen Izmik-Fliesen geschmückt. Sie lassen gemeinsam mit den 260 Buntglas-Fenstern den Innenraum förmlich leuchten und in mystische Farben tauchen. Ein schwarzer Stein von der Kaaba von Mekka wurde in die Gebetsnische direkt neben der „Minbar“, der Predigtkanzel für das Freitagsgebet, eingelassen. Die vor der Kanzel befindliche Loge der Koransänger ist ein genaues Abbild der Sängerloge von Mekka. Koransuren und Worte des Propheten Mohammed zieren die hohen Wände, ein wertvoller Gebetsteppich bedeckt den Boden. Zum Areal der Blauen Moschee gehören eine Medrese, eine Karawanserei, eine Armenküche, ein Krankenhaus und ein Mausoleum. Hier ruht Sultan Ahmed neben seiner Frau und seinen Söhnen Osman II, Murat IV und Prinz Beyazit. Ursprünglich trennte eine Mauer das Gotteshaus von den sozialen Einrichtungen des Komplexes, heute existiert nur noch die nördliche Wand. Interessierte Besucher werden vielleicht eine starke eiserne Kette am westlichen Eingang zur Moschee bemerken. Sie wurde einst benutzt, um die Sultane zu zwingen, mit gesenktem Kopf das Heiligtum zu betreten. Heute kann außerhalb der Gebetszeiten jeder die Blaue Moschee besichtigen, angemessene Bekleidung und Rücksichtnahme auf die Würde des Gotteshauses sind natürlich selbstverständlich.

2. Hagia Sophia

istanbul-hagia-sophiaDie Hagia Sophia, übersetzt „Heilige Weisheit“, ist die viertgrößte Basilika der Welt. Sie besteht aus einem Vorraum, einem Hauptraum mit drei Schiffen, einer Empore und einem großzügig angelegten Garten. Die gewaltige Kuppel mit einem Durchmesser von knapp 32 m verleiht der Kirche ihr beeindruckendes Erscheinungsbild. Nach einer Überlieferung sollen bereits Vorbauten durch Konstantin I. 325 verrichtet worden sein. Den Grundstein legte 532 Justinian – ihre Architekten waren Anthemius aus Tralles und Isidor aus Milet. 1204 wird die Basilika aufgrund der Kreuzfahrer römisch-katholisch beeinflusst. Durch die Eroberung Konstantinopels von den Türken 1453 wird sie vom islamischen Glauben geprägt. Minarette werden hinzugefügt. Die Hagia Sophie wird zur Moschee umfunktioniert. 1934 erklärte Atatürk die Kirche zum Museum. Viele kunsthistorische und ornamentale Mosaik-Darstellungen byzantinischer Kaiser mit Christus und Maria können freigelegt werden. Darunter auch das beeindruckende Deisis-Mosaik, das Christus, flankiert von seiner Mutter und Johannes dem Täufer, darstellt, sowie das Lünettenmosaik, auf dem Konstantin Konstantinopel und Justinian die Hagia Sophie an Maria mit dem Jesuskind überreichen. Zu bestaunen sind auch einige nichtfigürliche Mosaike aus Justinians Zeiten. Vor dem Eingang befinden sich Fundamente der Kirche aus dem 5. Jahrhundert sowie Teile des Glockenturms aus dem lateinischen Reich (13. Jh.). Auch auf den Emporen, die sowohl bei den Byzantinern als auch den Türken den Frauen vorbehalten sind, kann man zahlreiche Mosaikdarstellungen betrachten. Die mächtigen Säulen im Inneren des Hauptschiffes sind mit Marmorintarsien aus dem ganzen römischen Reich bestückt. Im Hof gibt es einige archäologische Funde wie den Moscheebrunnen oder Herrschergräber, die sogenannten Türben. Bei den islamisch-türkischen Ausstattungsstücken sind vor allem die Gebetsnische, die Sultansloge aus dem 19. Jh., die Freitagskanzlei, riesige Rundschilder im Hauptraum sowie 2 m große Marmorgefäße, die als Reinigungsbrunnen dienten, zu erwähnen. Die Hagia Sophie vereint den islamischen, orthodoxen sowie katholischen Glauben in einem Haus. Sie gilt als eines der Wahrzeichen Istanbuls.

3. Topkapi-Palast

topkapi-palastEin Besuch in Istanbul ist für Urlauber auch mit der Besichtigung des Topkapi-Palastes verbunden. Nur einen kurzen Spaziergang von der Hagia Sophia entfernt, ist der Eingang durch das große Sultanstor zu finden. Jahrhundertelang war der Palast Wohn- und Regierungssitz der Herrscher des Osmanischen Reiches, seit dem Jahre 1924 ist der Gebäudekomplex ein Museum. Es empfiehlt sich, die Eintrittskarten schon einen Tag vorher zu kaufen, da die große Anzahl Besucher in der Hauptsaison eine lange Wartezeit verursacht. Unterteilt in vier Höfe auf einer Fläche von 69 Hektar ist der Palast eine eigene kleine Stadt für sich. An einem Tag ist die Besichtigung des gesamten Palastes eigentlich nicht zu schaffen, aber einen kurzen Einblick in das Leben am Hofe erhält man trotzdem. Der erste Hof war den Empfang und den Paraden vorbehalten, im zweiten Hof findet man die ehemalige Palastküche, die mit ihren originalen Kupferkesseln, Küchengeräten und japanischen Porzellan ein eindrucksvolles Bild von der Größe des Palastes vermittelt. Im dritten Hof befindet sich der Thronsaal und die Palastschule, aber auch die Gebäude des Harems, in denen sich in osmanischer Zeit bis zu 2000 Frauen aufgehalten haben, befinden sich hier. Von den vielen Räumen kann nur ein Teil besichtigt werden und zudem muss extra Eintrittsgeld bezahlt werden. Die Besichtigung ist nur mit einer Führung möglich, die zu bestimmten Zeiten beginnt. Die Säle im dritten Hof beherbergen eine sehenswerte Ausstellung der Waffen, Kleider und kostbaren Schätze der osmanischen Herrscher und zeigen den Reichtum und die Handwerkskunst. Auch wertvolle Islamische Reliquien sind hier ausgestellt und werden von vielen Muslimen besucht. Im vierten Hof sieht man die schön angelegten Gärten, sowie die Apotheke, das Arzthaus und den Terrassenpavillon. Hier befindet sich ein kleines Café, von dem aus man eine tolle Panoramasicht über das Goldene Horn und Istanbul hat. Abseits der vielen Besucher kann man in Ruhe einen türkischen Tee genießen und entspannen.

4. Großer Basar

grosser-basarWenn man nach Istanbul reist, sollte auch ein Besuch des Großen Basars auf der Tagesordnung stehen. Kapali Carsi heißt bei uns in Deutschland überdachter Markt. Dieser befindet sich im Istanbuler Stadtteil Eminönü und ist ein einziges Gassenlabyrinth auf 31.000 Quadratmetern. Insgesamt besteht der Basar aus über 60 Straßen, einer Polizeistation, unzähligen Brunnen und Restaurants, einer eigenen Moschee und einer Post. Ein guter Orientierungssinn ist hier sehr hilfreich. Der Kuppelbau ist das älteste Kaufhaus am Bosporus. Der Eroberer Konstantinopels, Sultan Mehmet der Zweite, errichtete dieses Gebäude bereits 1462. Hier lernt man unweigerlich zu feilschen, wenn man bis dahin über kein sonderlich gutes Verhandlungsgeschick verfügte, denn sonst zahlt man schnell einen hohen Preis. Seit seines Bestehens, was sich inzwischen auf gute 550 Jahre beläuft, wurde der Markt stetig erweitert. Mittlerweile sind hier schätzungsweise über 4000 Geschäfte angesiedelt. Die genaue Zahl mag keiner zu sagen. Ständig wird neuer Platz geschaffen für ein stetes Wachsen. Täglich durchströmen etwa eine halbe Million Einheimische, Touristen und Kunden den Basar. Man sollte bei einem Besuch auch einmal den Blick an die Kuppeldecke richten, welche wunderschön bemalt ist, nur stehenbleiben darf man dabei nicht auf den immer in Bewegung seienden Gässchen. Zu Beginn war der Basar für das Handeln mit Edelsteinen, wertvollen Antiquitäten und edlen Stoffen vorbehalten. Heute sucht man nach edlen Kostbarkeiten zwischen Nippes und Souvenirs. Doch eine Ecke im Nordwesten des Basars vermittelt einem noch den mystisch-orientalischen Flair aus 1001 Nacht. Hier in der Halicilar Caddesi, im Viertel der Antiquitätenhändler, befinden sich die gehobenen Geschäfte. Auch auf dem großen Basar hat alles seine Ordnung und so sind die Händler nach ihren Branchen angesiedelt. Aus den Straßennamen lässt sich ableiten, wo man sich gerade befindet. Zu kaufen gibt es so gut wie alles. Sei es eine neue Lampe, ein Teppich, Gold, natürlich Antiquitäten oder eine reiche Auswahl an Textilprodukten.

5. Cisterna Basilica

cisterna-basilicaDie Cisterna Basilica ist in Istanbul eine echte Sehenswürdigkeit, denn hier begibt man sich in die Unterwelt der Türkei. Der Besuch ist eine Entdeckungstour der Antike. Auch wenn im ersten Moment der recht unscheinbare Eingang etwas verwirrt, ist das dunkle und feuchte Geschoss ein echtes Highlight. Über eine Treppe geht es hinab in den versunkenen Palast, so wird das Bauwerk nämlich von den Einheimischen genannt. Der riesige Wasserspeicher wurde in den Jahren 532 bis 542 von Kaiser Justinian erbauen lassen. Die Cisterna Basilica ist eine echte Touristenattraktion, denn die 12 Reihen mit gut 8 Meter hohen Marmorsäulen tragen das komplette Ziegelgewölbe. Die isolierten Mauern haben dabei eine Stärke von bis zu 4 Metern. Eine große Attraktion sind zudem die aus Stein hergestellten Medusenköpfe, welche als Sockel für Stützpfeiler dienen. Beim damaligen Bau mussten die Säulen entsprechend ausgeglichen werden. Die Medusa stammt aus der griechischen Mythologie und war ein Ungeheuer, welches mit weiblichen Gesichtszügen daher kam. Die ganze Anlage ist etwa 140 Meter lang und 65 Meter breit. Durch spezielle Lampen wird ein dezentes Licht auf die Architektur geworfen. Im Hintergrund läuft dazu ganz leise klassische Musik. Der Boden wird von gut 40 cm tiefen Wasser bedeckt, wo Touristen Münzen hineinwerfen können. Die Zisterne besitzt ein Fassungsvermögen von 80.000 Kubikmeter. Über ein Aquädukt floss das Wasser aus einem Waldgebiet. Große Aufmerksamkeit erlange das Bauwerk in den sechziger Jahren, wo der James Bond Film „Liebesgrüße aus Moskau“ hier gedreht wurde. In der Filmszene gelang der Geheimagent mit einem Boot zum sowjetischen Konsulat. Damals stand das Wasser hier deutlich höher und eine dicke Schlammschicht befand sich am Boden. Erst nach aufwändigen Reinigungsaktionen wurde diese Sehenswürdigkeit dem breiten Publikum zur Verfügung gestellt. Besonders während der warmen Jahreszeit kommen Besucher hier gerne her, da es zwar feucht aber auch angenehm kühl ist. Der Eintritt ist es auf jeden Fall wert und die Begehung wird einem noch lange in Erinnerung bleiben.

6. Chora-Kirche

chora-kircheDie Kirche Chora kennt man schon seit dem 5. Jahrhundert, sie stand hinter den Mauern, welche Konstantin der Große um seine Hauptstadt errichtete. Das Wort bedeutet „Umland, Land“. Theodosius II. verlegte die Verteidigungsmauer (Theodosianische Landmauer) weiter nach Westen, aber der Name blieb bestehen. Maria Doukaina war die Schwiegermutter des Kaisers Alexios I., sie stiftete von 1077 bis 1081 die Vier-Säulen-Kirche. Zu jener Zeit baute man oft in solcher Form. Im 12. Jahrhundert erneuerte Isaak Komnenos (Enkel der Gründerin) die Kirche. Und erst zwei Jahrhunderte später konnte man die Chora-Kirche so aufbauen, wie sie heute zu sehen ist. 1315 bis 1321 wurde sie von Grund auf restauriert und auch mit schönen Bilderzyklen ausgeschmückt. Die Fresken und Mosaiken sind die bedeutendsten byzantinischen Bildwerke, die erhalten blieben. Bezeichnend sind der Detailreichtum und die Erzählfreude der Mosaiken. Das Leitmotiv ist dabei die Inkarnation, Menschwerdung Gottes und die Erlösung des Menschen. Das ganze Konzept wird mit dem zentralen Motiv der Fresken in der Grabkapelle, dem zweiten Kommen Christi, abgerundet. Die Mosaiken haben eine bestimmte Ordnung, sie ist streng ikonographisch. Der Besucher geht durch das äußere Narthex und stößt auf das Stiftermosaik, welches Theodoros Metochites darstellt. Die Mosaiken erzählen über die Jugendzeit Jesu, seine Heilsgeschichte, über das Leben der Muttergottes Maria und Jesu. Im Zentralraum sieht man wieder ein großes Christusporträt, die Darstellung Marias Todes. Die meisten Mosaikarbeiten sind bis zur heutigen Zeit sehr gut erhalten, wir sehen das Potenzial von Byzanz sogar zu einer Zeit, als das Oströmische Reich nicht mehr so erfolgreich war. Die Chora-Kirche gehört zu dem größeren historischen Komplex, und diesen restaurierte der türkische Automobilclub. Das Areal mit den alten osmanischen Häusern aus Holz liegt nicht weit von der Stadtmauer (etwas versteckt) im Edirnekapi. Jeder Besucher hat hier eine gute Möglichkeit, eine Pause einzulegen und eine Tasse Kaffee in dem wunderschönen Garten des Kariye-Hotels zu trinken.

7. Süleymaniye-Moschee

sueleymaniye-moscheeDie Süleymaniye-Moschee in Istanbul zählt zu den großartigsten Moscheen in Istanbul. Sie erhebt sich majestätisch auf dem dritten Hügel der Altstadt und ist vom Bosporus aus sichtbar. Das imposante Bauwerk ist 59 Meter lang und 58 Meter breit. Die Kuppel hat einen Durchmesser von 27,25 Metern. Die Hauptkuppel ist über 50 Meter hoch. Auf der südlichen und auf der nördlichen Seite befinden sich zwei große Bögen, die sich auf Granitsäulen stützen. Eine Säule stammt aus Alexandria, eine aus dem Zeustempel in Baalbeck und zwei stammen aus byzantinischen Palästen aus Istanbul. Baumeister Mimar Sinan baute von 1150 bis 1557 an der Moschee. Er versah das Fundament mit zisternenähnlichen wassergefüllten Kammern zur Stabilität bei Erdbeben und hatte damit bis heute Erfolg. Die Moschee überstand die zahlreichen Erbeben bisher unbeschadet. Vier Minarette zieren die Süleymaniye-Moschee. Sie deuten an, dass Süleyman I. der vierte Sultan nach der Eroberung von Istanbul war. Die zehn Umgänge stehen für den zehnten Sultan seit den Osmanen. Der Innenraum der Moschee überrascht mit seiner Größe. Buntglasfenster erhellen den Innenraum mit einem unvergleichlichen Farbenspiel. In die Wände sind Iznikfayencen eingefügt. Gemäß der syleymanischen Tradition wurden zwischen den Öllämpchen schwarze Straußeneier aufgehängt. Sie wurden in besonderen Gewürzen gekocht und sollen Spinnen abhalten. Mehr als 60 Tonzylinder zwischen den Säulen sorgen für eine hervorragende Akustik. Die Umgebung der Süleymaniye-Moschee wirkt wie eine kleine eigenständige Stadt. Im Hof kann ein Brunnen mit Bronzegitter besichtigt werden. Ein Hof mit Säulengängen führt zum Friedhof des Sultans, seiner Frau Hürrem, der Sultanstochter Mihrimah und den Sarkophagen der osmanischen Herrscher Ahmet II. und Süleyman II: An der Nordwestspitze des Friedhofes liegt das Mausoleum des Baumeisters Sinan. Es ist jedes Jahr am neunten April zu seinem Gedenktag geöffnet. Später wurde die Moschee um eine Armenküche, eine Herberge und ein Krankenhaus erweitert. Im Komplex befindet sich eine Bibliothek mit einer bedeutenden Sammlung islamischer Manuskripte. 68.000 arabische und osmanische Handschriften spiegeln die Entwicklung und die Gedanken des kompletten osmanischen Reiches wieder.

8. Galata

galataIn Istanbul werden gleich mehrere Sehenswürdigkeiten mit dem Namen Galata bedacht, denn zum einen gibt es in der Stadt einen gleichnamigen Stadtteil Galata, zum anderen besitzt Istanbul eine Galat-Brücke und einen Galata-Turm. Sehenswert sind auf jeden Fall alle drei Highlights und so sollte ihnen bei einem Aufenthalt in der Stadt genügend Zeit gewidmet werden, sofern es die zeit und häufig auch der eigene Terminkalender erlaubt, der ja gerade bei geschäftlichen Aufenthalten durchaus ebenfalls eine große Rolle bei der Planung von Touren und Besichtigungen spielt. Bei dem Stadtteil Galata handelt es sich um ein Gebiet innerhalb Istanbuls, das auf der europäischen Seite gelegen ist und durch eine Vielzahl spannender Highlights überzeugen kann. Der Name ist dabei ein Hinweis darauf, dass dieses Gebiet früher von Kelten besiedelt war. Dabei befinden sich in diesem historischen Stadtteil die verschiedensten Sehenswürdigkeiten, wie eben der Galata-Turm oder die Galatabrücke, die ebenfalls den Zusatz Galata im Namen führen, um auf die historische Besiedlung hinzuweisen. Touristen sollten diesen Stadtteil also unbedingt kennenlernen. Die Galata-Brücke ist also eines der bekanntesten und vielleicht auch markantesten Bauwerke der Stadt Istanbul und zieht weltweit jedes Jahr tausende Touristen an. Sie überspannt das sogenannte Goldene Horn von Istanbul. Bei dieser Brücke handelt es sich um eine Pfeilerbrücke, die eine Länge von 466 m besitzt. Die Breite der Brücke beträgt 25 m, wobei sie gleichzeitig eine Stützweite von max. 80 m besitzt. Die Brücke ist relativ neu und wurde erst im Jahre 1992 eröffnet. Eine relativ langjährige Geschichte und Tradition kann dagegen der Galata-Turm aufweisen, denn er liegt etwa 48 m über dem Meeresspiegel und war bzw. ist ein Teil der traditionellen Stadtbefestigung. Diese wurde unter den Genuesen errichtet und sicherte das Gebiet des heutigen Stadtteils Galata. Zudem kam ihm eine große Bedeutung als Leuchtturm zu. Gleichzeitig signalsierte er das nördlichste Ende des Gebietes und galt zudem als Hauptbastion.

9. Goldenes Horn

goldenes-hornDas Goldene Horn ist eine etwa 7 Kilometer lange Bucht entland des Bosporus in Istanbul. Weltweit bekannte Sehenswürdigkeiten liegen im Südosten der Halbinsel Istanbul zwischen dem Bosporus und dem Marmarameer. Das Goldene Horn mit seinen kilometerlangen Spazierwegen entlang des Ufers des Bosporus ist heute eine der beliebtesten Touristenattraktionen Istanbuls. Eine ganz besondere Sehenswürdigkeit innerhalb des Gebietes um das Goldene Horn ist der Freizeitpark Miniatürk, in welchem über hundert einzigartige Modelle von verschiedenen architektonischen Bauwerken Kleinasiens nachgebildet sind. Eine weitere, prunkvolle Attraktion ist der Aynalikavak-Palast. Im Sommer residieren sogar einige Sultane in diesem, zu gegenwärtiger Zeit dient der Palast als Museum, welches insbesondere Touristen, jedoch auch für Einheimische, interessant ist. Der Stadtteil Beyglu ist das modernste Viertel innerhalb Istanbuls und erfreut sich großer Beliebtheit. Zahlreichen prachtvolle Bauwerken, erbaut in den Stilen des 20. Jahrhunderts, zieren die Halbinsel entlang des Goldenen Horns. Darunter befindet sich auch das Schlossmuseum, in welchem türkische Musikinstrumente ausgestellt sind. Ebenfalls ein besonders gravitätisches Bauwerk ist das Pera Palas, eines der großen Eisenbahnhotels der Gründerzeit. In vergangenen Zeiten diente das Pera Palas als Luxushotel für Gäste des Orient-Express. Im Laufe der Jahre wurde es restauriert sowie großräumig umgebaut und bestimmte Teile des ehemaligen Hotels fungieren derzeitig als Museum, welches im September 2010 wiedereröffnet wurde. In Beyglu, rund um den zentralen Taksim-Platz, befinden sich darüber hinaus auch eine Vielzahl an modernen Geschäften und Kaufhäusern. Einen Besuch wert ist auch die Galata-Brücke, welche 466 Meter lang und 80 Meter breit ist und direkt über das Goldene Horn führt. Dort oben auf der Brücke lässt sich die grandiose Aussicht über Istanbul und das Goldene Horn perfekt genießen. Auf der belebten Brücke herrscht tagtäglich ein reges Treiben. Eine große Anzahl von Verkäufern bieten dort oben ihre Ware an, weiterhin lassen sich auch einige Straßenkünstler bewundern. Das Goldene Horn ist ein einzigartiges Ausflugsziel.

10. Dolmabahçe-Palast

dolmabahce-palastIm prächtigen Dolmabahce-Palast, an den Gestaden des Bosporus, gehörten einst zahlreiche Uhren zum Inventar. Sie alle wurden auf 9.05 Uhr gestellt – es war die Todeszeit von Mustafa Kemal Atatürk am 10. November 1938. Der Vater der modernen Türkei starb in diesem Palast, der ehemals sein Regierungssitz war und ihm später als Istanbuler Residenz diente. Dolmabahce war im osmanischen Reich die geographische Bezeichnung einer Bucht, in der die Flotten des Sultans vor Anker lagen. Von hier aus waren die Schiffsbewegungen zwischen dem Marmara Meer und dem Schwarzen Meer unschwer zu kontrollieren. Im 17. Jahrhundert entstanden einige Schlösser und romantische Gärten, während der Sultan bis Mitte des 19. Jahrhunderts im Topkapi-Palast residierte. Doch mit der Annäherung der Osmanen an die kulturellen und architektonischen Qualitäten Zentraleuropas sah Sultan Abdülmecid I. die Notwendigkeit, sich von den mittelalterlichen Standards des Topkapi-Palastes zu verabschieden und eine Residenz zu errichten, die europäischen Maßstäben entsprach. Die Baukosten des Dolmabahce-Palastes liefen jedoch aus dem Ruder und trugen zum späteren Staatsbankrott der Osmanen bei. Die umfangreiche Anlage umfasst nicht weniger als 46 Säle, 285 Zimmer und 68 Baderäume. Wie im Topkapi-Palast wurde der Harem auch hier komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Für die Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts war der Standard des Dolmabahce-Palastes außergewöhnlich. Die Toiletten erhielten eine Wasserspühlung, die Räume wurden durch Gas beleuchtet. Später installierte man eine Zentralheizung und einen Aufzug. Die Decken bekamen einen goldenen Glanz – insgesamt wurden 14 Tonnen des Edelmetalls verbaut. Königin Victoria von England stiftete für die Empfangshalle des Palastes einen Kronleuchter mit 750 Glühlampen – er gilt noch immer als größter der Welt. Sechs Sultane und ein Kalif residierten zwischen 1856 und 1922 am Ufer des Bosporus. Der Palast wird noch heute für staatliche Empfänge genutzt, kann aber von Touristen besichtigt werden. Öffnungszeiten: Dienstag, Freitag, Samstag, Sonntag jeweils von 9 bis 15 Uhr.

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