Brandenburger Tor

Waldorf Astoria The Palm
The Palace Downtown Dubai
7 Übernachtungen inklusive Halbpension
Direktflug mit Emirates
ab 1.493 Euro pro Person im DZ
7 Übernachtungen inklusive Frühstück
Direktflug mit Emirates
ab 1.115 Euro pro Person im DZ

Das Brandenburger Tor ist das Wahrzeichen von Berlin und es gibt wohl kaum ein Gebäude in Berlin, welchem, nicht zuletzt in Bezug auf die Einheit Deutschlands, eine derartige symbolträchtige Bedeutung zukommt, wie dem Brandenburger Tor. War es jahrzehntelang, bedingt durch die Teilung Berlins, seiner baulichen Funktion als Tor beraubt, so gilt es spätestens seit den berühmten Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit, am 3. Oktober 1990, als Wahrzeichen, das eindrucksvoll die wieder erlangte Einheit der Bundesrepublik Deutschland verkörpert.

Die Baugeschichte: Einfaches Zolltor

Im frühen 18. Jahrhundert verfügte das preußische Berlin über eine Zollmauer, mit der es sich gegen das ländliche Umfeld abgrenzte. Im Zusammenhang mit der Errichtung dieser Zollmauer, wurde 1734 zunächst an der Straße, die von Berlin aus ins nahe Brandenburg an der Havel führte, ein einfaches Tor in der Zollmauer als Durchlass errichtet. Dieses Tor, der Vorgänger des heutigen Brandenburger Tores, bestand lediglich aus zwei einfachen Pylonen, denen jeweils ein Wachhäuschen für einen Posten zugeordnet war.

Ausbau und Erinnerung an den Siebenjährigen Krieg

Im Jahre 1766 wurde der Siebenjährige Krieg beendet, der Preußen und seinen damaligen Souverän, Friedrich II. (1712 bis 1786), an den Rand einer Niederlage gebracht hatte. Nachdem Friedrich II. schließlich 1786 verstorben war, ordnete sein Nachfolger, Friedrich Wilhelm II. (1744 bis 1794), an, das Brandenburger Tor als Erinnerung an Friedrich den Großen und den glücklich überstandenen Siebenjährigen Krieg, neu zu gestalten. Beauftragt wurde hiermit der berühmte zeitgenössische Architekt Carl Gotthard Langhans (1732 bis 1808). Langhans orientierte sich hierzu an einem Stich, welcher das Stadttor von Athen abbildete. Demzufolge gestaltete er den Neubau im Stil des Parthenon, als dorisches Tor mit breiter Mittelöffnung für Kutschen und Reiter und zwei schmaleren Seitengängen für Fußgänger, flankiert von zwei rechtwinklig angeordneten Torgebäuden. Nach Langhans Willen sollte die breite Mitteldurchfahrt dabei lediglich den königlichen Kutschen vorbehalten bleiben. Die Seitenflügel waren als Unterkünfte für die Torwache und die Steuerbeamten gedacht. So begann im Jahre 1788 der Abriss der alten Toranlage und die Errichtung des neuen Brandenburger Tores im repräsentativen und dem Zeitgeist entsprechenden frühklassizistischen Stil, der hier den dorischen Stil nachempfand.

Die Baukosten wurden mit 111.000 Talern veranschlagt. Das noch im Bau befindliche Tor, wurde schließlich am 6. August 1791 für den Verkehr geöffnet, während der berühmte preußische Grafiker und Bildhauer Johann Gottfried Schadow (1764 bis 1850) im Jahre 1793 die berühmte Quadriga schuf, die das Tor schließlich zierte. Vermutlich sollte die Quadriga eine Siegesbotin repräsentieren, da das Brandenburger Tor den Beinamen Friedenstor erhielt, wovon auch eine bronzene Inschrift am Tor kündet. Ausgeführt wurde die Quadriga, das antike Viergespann, welches von einer antiken Figur gelenkt wird, die Eirene und Nike gleichermaßen repräsentiert, vom Kupferschmied Emanuel Jury in getriebenem Kupfer. Die Quadriga musste Schadow jedoch, nach heftiger Kritik aus der Berliner Bevölkerung, noch mehrfach nachbessern. Die ursprüngliche knappe Bekleidung der Wagenlenkerin wurde dem sittlichem Empfinden angepasst und die Siegesbotin erhielt Lanze mit Lorbeerkranz sowie den römischen Adler. Unterhalb der Quadriga ist ein Relief angebracht, welches auf Entwürfe des bekannten Berliner Historienmalers und Akademiedirektors Bernhard Rode (1725 bis 1797) zurück geht und von Schadow nochmals überarbeitet wurde. Dieses Relief symbolisiert den Zug der Friedensgöttin Eirene und zeigt sinnbildlich Attribute von Frieden und Freundschaft.

Raub der Quadriga durch Napoleon Bonaparte

Nachdem Preußen die Doppelschlacht von Jena und Auerstedt verloren hatte, ließ Kaiser Napoleon Bonaparte die Quadriga auf dem Brandenburger Tor demontieren und nach Paris bringen. Es war geplant, sie den Einwohnern von Paris im Rahmen einer Ausstellung von in Preußen erbeuteten Kunstgegenständen zu präsentieren. Nachdem die alliierten Verbände Napoleon jedoch besiegt und General Gebhard Leberecht von Blücher (1742 bis 1819) Paris besetzt hatte, wurde die Quadriga 1814, verpackt in Kisten, aufgefunden, restauriert und wiederum auf dem Brandenburger Tor platziert. Der preußische Architekt Karl Friedrich Schinkel (1781 bis 1841) ersetzte bei dieser Gelegenheit den Lorbeerkranz, den die Wagenlenkerin bis dahin gehalten hatte, durch das Eiserne Kreuz, welches der preußische Königsadler krönte. Aus Nike wurde nunmehr im Selbstverständnis der Berliner die mythologische Siegesgöttin Viktoria. Die zurückgekehrte Quadriga erhielt im für seine treffenden Zynismen bekannten Berliner Volksmund den Beinamen „die Retourkutsche“.

Bis zur Weimarer Republik

Während der Regierungszeit der Hohenzollern, also bis zur Abdankung des letzten Kaisers Wilhelm II. (1859 bis 1941) und seiner anschließenden Flucht nach Holland, war es lediglich den Mitgliedern der kaiserlichen Familie, deren Gästen und den Angehörigen des preußischen Generals Ernst von Pfuel (1779 bis 1866) gestattet, mit ihren Kutschen die mittlere Durchfahrt des Brandenburger Tores zu benutzen.

Zeit des Nationalsozialismus

Die Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde mit einem opulenten Fackelzug der SA durch das Brandenburger Tor gefeiert. Durch Kriegseinwirkungen wurden das Brandenburger Tor und auch die Quadriga stark beschädigt.

brandenburger-tor

Nachkriegszeit

Im Jahre 1956 wurde der Wiederaufbau des Brandenburger Tores beschlossen. Allerdings wurden 1958 der preußische Adler und das Eiserne Kreuz als militaristische Symbole aus der Quadriga entfernt. Seit dem Bau der Berliner Mauer, am 13. August 1961, stand das Brandenburger Tor im Sperrgebiet und wurde mehrfach von US-Präsidenten besucht, so von John F. Kennedy (1917 bis 1963) und zuletzt von Ronald Reagan (1911 bis 2004).

Seit der Wiedervereinigung

Am 22. Dezember 1989 wurde das Brandenburger Tor wieder geöffnet und alle Sperranlagen beseitigt. Nach umfassender Restaurierung und Beseitigung der Schäden der Silvesterfeier von 1989/90, wurde das Brandenburger Tor am 3. Oktober 2002 erneut feierlich enthüllt.

Architektur

Das Brandenburger Tor steht auf dem Pariser Platz und bildet architektonisch den Abschluss der Prachtstraße Unter den Linden. Das Brandenburger Tor ist 26,0 m hoch, 65,5 m breit und 11,0 m tief. Das Baumaterial ist Elbsandstein, der Baustil frühklassizistisch. Für die Verarbeitung des Elbsandsteines war die traditionsreiche Berliner Steinmetzfirma Zeidler & Wimmel (Gründung 1776) zuständig. Das Tor verfügt über 5 Durchfahrten und 2 Torhäuser. Auf jeder Seite dominieren es jeweils 6 insgesamt 15 m hohe dorische Säulen, die im Torinneren in massives Mauerwerk über gehen. Ihr Fußdurchmesser beträgt jeweils 1,75 m. Das Gesims des Tordaches, die sogenannte Attika und die Innenseiten der Tordurchgänge, zeigen Reliefs mit den Taten des griechischen Sagenhelden Herkules. Beide Torhäuser beherbergen Skulpturen des Kriegsgottes Mars und der römischen Göttin Minerva, die ebenfalls von Johann Gottfried Schadow entworfen worden waren. Die Quadriga blickt nach Osten, in Richtung ehemaliges Stadtschloß.

Informationen zum Brandenburger Tor:

AdressePariser Platz
10117 Berlin
Eröffnung16. August 1791
Höhe26 Meter
ArchitektCarl Gotthard Langhans
Johann Gottfried Schadow
Waldorf Astoria The Palm
The Palace Downtown Dubai
7 Übernachtungen inklusive Halbpension
Direktflug mit Emirates
ab 1.493 Euro pro Person im DZ
7 Übernachtungen inklusive Frühstück
Direktflug mit Emirates
ab 1.115 Euro pro Person im DZ
Städte

Johannesburg Sehenswürdigkeiten

Bekannte Johannesburg Sehenswürdigkeiten sind Gold Reef City, Wiege der Menschheit, Johannesburg Zoo, Apartheid Museum, Montecasino, Lion Park, Johannesburg Botanical Garden, Johannesburg Art Gallery. Was die Sehenswürdigkeiten betrifft, hat Johannesburg entgegen der Erwartungen doch viel zu […]

Kirchen

Mailänder Dom

Der Mailänder Dom ( Duomo di Santa Maria Nascente ) thront in seinem weißen Marmor und seinen nahezu 4000 Statuen am Domplatz gegenüber der Reiterstatue Vittorio Emanuele II.. Der idyllische Domplatz wurde erst in den […]

Wolkenkratzer

Jin Mao Tower

Inhaltsverzeichnis1 Früher höchstes Gebäude in China2 Bauart und Sinngebung3 Tolle Aussichtsplattform Das Gebäude Jin Mao Tower mit insgesamt 88 Stockwerken ist ein Wolkenkratzer. Dieser befindet sich im Stadtviertel von Pudong in Shanghai, in der Volksrepublik […]