Berliner Dom

Die größte Kirche in Berlin

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Der Berliner Dom befindet sich im Ortsteil Mitte des gleichnamigen Bezirks. Der Dom ist nicht nur die größte Kirche Berlins, sondern ist auch zugleich das größte Gotteshaus des evangelischen Glaubens überhaupt in Deutschland.

Aus diesem Grund wird er als der zentrale Ort dieser christlichen Glaubensrichtung für die gesamte Bundesrepublik gesehen. Die hier untergebrachte Hohenzollerngruft zählt neben den dynastischen Grablegen wie in Wien, Paris und Madrid, zu den bedeutendsten Europas.

Geschichte

Die Historie eines Doms auf der Spreeinsel reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Die hier einstmals befindliche Erasmus-Kapelle wurde 1450 als Hofkirche des gerade fertiggestellten kurfüstlichen Schlosses geweiht.

Im Jahr 1465 erfolgte durch Papst Paul II. die Erhebung zur Domkirche. 1535 ließ der neue Kurfürst Joachim II. den mittelalterlichen Backsteinbau im gotischen Stil ausbauen und reich ausstaffieren. Des Weiteren wurde die Kirche zur fürstlichen Grablege ernannt und erhielt zu dem ein Glockengeläut.

Einweihung

Die Weihung des neuen Doms fand 1536 statt. Vier Jahre später (1539) wechselte Joachim II. zum evangelischen Glauben. Im Zuge der Einführung der Reformation in der gesamten Mark Brandenburg, wurde so aus dem einstmals katholischen Dom auf der Spreeinsel, ein evangelischer Dom.

Nachdem im Laufe der Jahrhunderte die alte Backsteinkirche immer baufälliger geworden war, veranlasste zwischen 1747 und 1750 Friedrich II. den Neubau eines Gotteshauses am Lustgarten, dem heutigen Standort des Berliner Doms.

Nach der Überführung der kurfürstlichen Särge, wurde der alte Dom abgerissen. Am Anfang des 19. Jahrhunderts erfolgte die Umgestaltung des Barockbaues in den damals modernen Stil des Klassizismus durch Karl Friedrich Schinkel.

Für Touristen ist der Dom sehenswert

Aber schon während dieser Zeit wurde heftig darüber debattiert, ob dieser bescheidene Schinkel-Dom den Repräsentationszwecken einer Monarchie noch genügen könne. Auf Anordnung König Friedrich Wilhelm IV. wurde der Neubau einer neuen und wesentlich prunkvolleren Domkirche beschlossen.

Nach den Entwürfen von Friedrich August Stüler, einem Schüler Schinkels, sollte eine zweitürmige Basilika mit einem dreischiffigen Langhaus nach italienischem Vorbild errichtet werden. Mit den ersten Bauarbeiten wurde bereits begonnen, als die revolutionären Umwälzungen von 1848 diese jäh unterbrachen.

Interesse hat nachgelassen

Auch in der nachfolgenden Reaktionsära ließ das Interesse an dem königlichen Repräsentationsbau merklich nach. Die Bauarbeiten des Jahres 1848 kamen so für einige Jahrzehnte zum Erliegen.

Dies änderte sich erst durch die Deutsche Reichsgründung von 1871. In jenen Jahren wurde der Ruf nach einem repräsentativen Gotteshaus wieder lauter. 1885 legte der Architekt Julius Raschendorff die ersten Pläne für einen Neubau vor.

Unter der Veranlassung Wilhelm II. erfolgte der Abriss des alten Schinkel-Domes und der Neubau nach den Plänen Raschendorffs. Nach der Grundsteinlegung am 17. Juni 1894, war man noch recht zuversichtlich das Bauwerk, anlässlich der Jahrtausendwende, im Jahr 1900 einweihen zu können.

Aber etliche Bauverzögerungen sowie die Einflussnahme Wilhelm II. auf die Gestaltung des Domes, verlegten dieses Ereignis ins Jahr 1905.

dom-berlin

Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde der Berliner Dom im erheblichen Maße während der DDR-Zeit wieder repariert und saniert. Allerdings wurde in manchen Bereichen massiv in die Bausubstanz eingegriffen.

So wurde die an der Nordseite angebaute Denkmalskirche, die die Kriegswirren relativ gut überstanden hatte, abgerissen, da sie die Funktion einer Ehrenhalle der Hohenzollerndynastie inne hatte.

Die Hauptkuppel des Domes erhielt zwar ihre ursprüngliche Proportion zurück, allerdings in stark vereinfachter Form. Des Weiteren wurden die Höhen der Turmabschlüsse der vier kleineren Kuppeln um etwa 16 Meter reduziert. Die Restaurierungsarbeiten zogen sich von den 1980er über die 1990er Jahre hin und kamen erst 2002 zu ihrem Abschluss.

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