Basilius-Kathedrale

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Die Basilius-Kathedrale ist neben dem Kreml das wohl bekannteste Wahrzeichen Moskaus. Mit ihren neun bunten und gemusterten Zwiebeltürmen und mit ihren roten Backsteinwänden hebt sie sich markant von den meisten anderen Kirchen der russischen Hauptstadt ab. Die Basilius-Kathedrale steht am südöstlichen Ende des Roten Platzes an der zum Fluss Moskwa hinführenden Seite. Eigentlich hat die Kirche einen anderen Namen: Mariä-Schutz-und-Fürbitten-Kathedrale am Graben. Die heute übliche Bezeichnung Basilius-Kathedrale leitet sich von einer an den Kathedralbau angegliederten Kapelle ab, die über dem Grab von Wasili dem Gesegneten (griechisch: Basilius) errichtet wurde. Wasili war ein „Narr in Christo“, lebte in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts und wird in der russisch-orthodoxen Kirche als ein Heiliger verehrt.

Die Basilius-Kathedrale entstand von 1552 an unter Iwan dem Schrecklichen, der sich als erster russischer Herrscher 1547 zum Zaren hatte krönen lassen. 1552 eroberten Iwans Truppen das tatarische Khanat von Kasan. Dies war ein erster wichtiger Schritt zur Gründung eines multinationalen und multikonfessionellen Reiches. Die neue Kirche sollte an dieses bedeutende Ereignis erinnern und zugleich den neuen Status Moskaus symbolisieren. Wer der Architekt der Basilius-Kathedrale ist, bleibt bei den Wissenschaftlern umstritten. Angeblich ließ Iwan der Schreckliche dem Erbauer nach Vollendung seines Werkes die Augen ausstechen, damit er nicht noch einmal so ein schönes Gotteshaus erschaffen kann. Doch dies ist wohl eine Legende. Anfangs trugen alle Türme goldene Kuppeln, ihr heutiges Aussehen erhielten sie erst nach mehreren Umbauten im 16. und 17. Jahrhundert. Obwohl das Bauwerk wegen der vielen nachträglichen Anbauten von außen einen asymmetrischen Eindruck erweckt, ist seine Grundstruktur dennoch symmetrisch. Der zentrale viereckige Raum ist die eigentliche Mariä-Schutz-und-Fürbitten Kirche. Über sie erstreckt sich der größte Turm mit der einzigen goldenen Kuppel des Gebäudes. Um das Viereck herum sind acht weitere Kirchen angelegt, die zusammen ein Oktogon (Achteck) bilden. Diese Zahl symbolisiert die acht wichtigsten Schlachten, die zur Eroberung von Kasan führten. Im Inneren kontrastieren die engen und verwinkelten Gänge den äußeren Eindruck von der Größe der Anlage.

Seit den baulichen Veränderungen im 17. Jahrhundert verzieren reiche Wandmalereien die Innenwände. Sie zeigen Szenen aus dem Garten Eden, dem Paradies. Jede der neun Kirchen verfügt über eine eigene Ikonenwand. Solche Ikonostasen haben die Funktion, den Kirchenraum, in dem sich die Gläubigen aufhalten, vom Altarraum zu trennen, den nur der Klerus betreten darf. Alle Ikonostasen zusammen bestehen aus insgesamt rund 400 Einzelikonen, die in der Zeit zwischen dem 16. und dem 19. Jahrhundert entstanden sind. Die Ikonostase in der Hauptkirche stammt aus dem 18. Jahrhundert. In der Basilius-Kapelle werden die Reliquien von Wasili dem Gesegneten aufbewahrt. Seit Jahrhunderten fasziniert die Basilius-Kathedrale die Besucher Moskaus. Kaiser Napoleon soll von ihr, nachdem er 1812 Moskau erobert hatte, so begeistert gewesen sein, dass er vorhatte, sie abzureißen und in Paris wieder aufzubauen. Dies erwies sich jedoch als undurchführbar. So entschied er sich, sie bei seinem Rückzug zu sprengen. Doch Regen machte den Sprengstoff nass und vereitelte diesen barbarischen Plan. Auch Stalins Baumeister wollten den Kirchenbau planieren, um Platz für die Umgestaltung Moskaus zur sozialistischen Welthauptstadt zu gewinnen. Schon 1933 fand sich die Kathedrale nicht mehr auf der Liste der Baudenkmäler, doch blieben letztlich Stalins weitreichenden Pläne in weiten Teilen Makulatur und die Basilius-Kathedrale verschont.

basilius-kathedrale-moskau

Bereits nach der Oktober-Revolution 1917 enteigneten die Bolschewiki das Kirchengebäude und verwandelten es 1923 in ein Museum. Allerdings durfte die Kirche noch bis 1929 dort Gottesdienste feiern. Auch nach dem Untergang der Sowjetunion 1991 behielt die Basilius-Kathedrale den Status einer Filiale des Staatlichen Historischen Museums. Aber heute kann die orthodoxe Kirche dort auch wieder von Zeit zu Zeit Gottesdienste abhalten. Das Museum ist täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Jeder erste Mittwoch im Monat ist Schließtag. Bei Großveranstaltungen auf dem Roten Platz, wie dem jährlichen Tag des Sieges am 9. Mai bleibt das Museum ebenfalls für mehrere Tage geschlossen.

Informationen zur Basilius-Kathedrale:

AdresseRed Square
Moscow
Russland, 109012
Eröffnung12. Juli 1561
Höhe48 Meter
ArchitektPostnik Jakowlew
Barma
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