Barcelona Sehenswürdigkeiten

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Bekannte Barcelona Sehenswürdigkeiten sind Sagrada Família, Park Güell, Casa Milà, Casa Batlló, Palau de la Música Catalana, Torre Agbar, La Rambla, La Catedral, L’Aquarium de Barcelona, Hafenseilbahn Barcelona. Die „Ciutat Vella“, die Altstadt, ist das Herz und die Essenz von Barcelona. Am besten erleben Besucher die Atmosphäre dieser Stadt direkt auf der „Rambla“, dem quirligen Treffpunkt von Einheimischen und Touristen. Schauspieler, Akrobaten, Jongleure, Musiker, Tänzer und Zeichner machen diesen, mit Bäumen gesäumten, Boulevard zu einem unvergesslichen Erlebnis. Federico Garcia Lorca nannte die Rambla einmal: „Die einzige Straße, die niemals enden soll!“ Touristen können die Rambla entlang schlendern und dabei ganz in der Nähe einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt entdecken. Der Broqueria Markt unter freiem Himmel, mitten in der Stadt, ist der älteste seiner Art in Europa. Ein lebendiger Mix aus Farben und Düften ist er sowohl das Herz als auch der Magen von Barcelona. Im selben Maße, wie die Stadt die kulinarischen Genüsse entdeckte und verfeinerte, wurde der Broqueria immer wichtiger als Hauptlieferant für frischen Fisch, Geflügel, Fleisch, Pilze, Früchte und Gemüse. Die „Manzana de la Discòrdia“ ( der Apfel der Zwietracht ) auf dem Passeig de Gràcia wird wegen einer Reihe von umwerfenden Gebäuden so genannt. Drei der berühmtesten Architekten des Modernisme, des katalanischen Jugendstils, Domenèch i Montaner, Puig i Cadafalch and Gaudi, haben sich auf dieser berühmten Einkaufsmeile unsterblich verewigt. Die Bemerkenswerteste davon, Gaudis „Casa Batillo“, mit ihrem wellenförmigen von Drachen gestützten Dach, der vielfarbigen Fassade, den Totenkopf-Balkonen und einem Inneren unter Wasser, ist für Besucher zugänglich.

Barcelonas wichtigstes Wahrzeichen, Gaudis gewaltige aber unvollendete Basilika „Expiatori de la Sagrada Familia“ ( Sühnetempel der Heiligen Familie ), befindet sich nun bereits seit über 125 Jahren in der Fertigstellung. Dieses unvollendete UNESCO Weltkulturerbe des katalanischen Meisters kombiniert alte gotische und kurvenförmige Formen des Art Noveau auf erstaunliche Art und Weise. Das ganze Gegenteil zum Tempel der Sagrada Familia ist die Seefahrer Basilika Santa Maria del Mar. Dieses klassische Juwel aus dem Jahr 1329 besticht durch friedliche Symmetrie, mediterrane Gotik und elegante, ökonomische Linien. Zwar während des Spanischen Bürgerkrieges bis auf die Grundmauern niedergebrannt, wurde sie von Bauhaus Architekten sorgfältig und liebevoll im Sinne des ursprünglichen Erbauers, des Steinmetzen Berenguer de Montagut, restauriert. Vom Placa Espanya führt eine Treppe hinauf zur majestätischen Antwort Barcelonas auf Madrids Prado, zum „Museu Nacional D’Art De Catalunya“ ( MNAC ). In diesen Räumen können Besucher fast die gesamte katalonische Kunstgeschichte erleben. Von den pyrenäischen Altargemälden im romanischen Stil, über Marià Fortuny bis hin zu den Meistern des Art Nouveau wie Ramòn Casas und Santiago Rusinol.

barcelona-skyline

Pablo Picasso verbrachte seine wichtigsten Jahre in Barcelona. Hier zeigte er seine Werke zum ersten Mal im Jahr 1900 und 1962 vermachte sein ehemaliger Manager, Jaume Sabartès, seine ganze Sammlung der Stadt. Heute sind erstaunliche 3500 von Picassos Werken in fünf Renaissance Palästen ausgestellt. Diese Gebäude wurden derart umgestaltet und renoviert, dass sie seine Kunst elegant und unter natürlichem Lichteinfluss perfekt umrahmen. Der „Palau de la Mùsica Catalana“ wird oft als Aushängeschild von Barcelonas Modernisme bezeichnet. Dieses unglaublich vielfältig verzierte Glanzstück von Lluis Domènech i Montaner ist die Heimat des katalanischen Kunsthandwerks, inklusive Keramiken, Skulpturen, Glasmalerei und einer Vielzahl anderer dekorativer Techniken. Dieses Museum ist ebenfalls traditionell ein Ort für Musikliebhaber, die hier Konzerte und Festivals erleben können. Der „Park Güell“, Gaudis heller und verspielter Park ganz am oberen Ende der Siedlung Gràcia, war ursprünglich als Garten für Count Eusebi Güell und seine engsten Freunde gedacht. Zu diesem blumenübersäten Abhang gehören heute eine ganze Reihe von Kunstwerken des Modernisme. Von einem Torhaus aus Pfefferkuchen über eine Treppe mit Flicken-Eidechsen bis hin zu einer wellenförmigen Bank aus Keramik, rund um den zentralen Platz. Neben der Altstadt ist der „Eixample“ ( Erweiterung ) der wohl berühmteste Bezirk von Barcelona. Hier bestimmt das Art Nouveau das Straßenbild und weniger die Gotik. Über dem Placa de Catalunya können Besucher shoppen, die vielen Kunstgalerien nach Schätzen durchstöbern, Bürgerhäuser im heimischen Jugendstil entdecken und einige der besten kulinarischen Genüsse dieser Region genießen.

Barcelona Sehenswürdigkeiten Top 10:

  1. Sagrada Família
  2. Park Güell
  3. Casa Milà
  4. Casa Batlló
  5. Palau de la Música Catalana
  6. Torre Agbar
  7. La Rambla
  8. La Catedral
  9. L’Aquarium de Barcelona
  10. Hafenseilbahn Barcelona

1. Sagrada Família

sagrada-familiaDie Sagrada Familia gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Spaniens. Zu Stoßzeiten gibt es oft Schlangen an den Kassenhäuschen sowie den Fahrstühlen, welche zu den Türmen hinauf fahren. Besonders groß sind die Schlangen am Vormittag. Wer nicht in der Schlange warten möchte, kann die Zeit nutzen, um die Kathedrale zu betrachten. Bei der Planung des Gotteshauses spielte zunächst Francisco del Villar, der Bistumsarchitekt, eine große Rolle. Er entwarf die Kirche im gotischen Stil, war jedoch gezwungen, seinen Auftrag niederzulegen, weil es grundlegende Meinungsverschiedenheiten mit Bocabella gab. Ein paar Monate später übernahm das Ganze der junge Architekt Antoni Gaudí. Die Sagrade Familia (gigantischer Basilika) ist seit 1882 in Bau und wird in etwa 80 Jahren fertig gestellt. Es sind keine genauen Zeitangaben der Fertigstellung. Die Sagrada Familia sorgte für viele Diskussionen. Heute verwenden die Fachleute neue Materialien, aber es existiert die Meinung, dass Gaudí diese für die Konstruktion nie genutzt hätte. Die beiden Steinfassaden haben einen farblichen Unterschied. Es veränderte sich genauso selbst der Stil der Gebäudeteile. Gaudí spielte eine große Rolle bei der Konstruktion des Gebäudes. Der berühmte Mann wirkte bis 1926 an der Sagrada Familia mit, danach starb er. Sehr oft ließ Gaudi Änderungen durchführen. Erst wenn alles seinen Vorstellungen entsprach, war er zufrieden. Aber heutzutage ist die Fortführung des Werkes für Interpretationen offen. An den Räumen wird stets gearbeitet, die Besucher der Sagrada Familia dürfen bei den Konstruktionsarbeiten auch zuschauen. Und das ist sehr spannend. Im Gebäude befindet sich ein kleines Museum. Unter Gaudí hatte die Kirche wegen der üppigen Ausgestaltung und ausladenden Dimension eine große Bedeutung gewonnen. Man nannte sie dann sogar „die Kathedrale“. Aber sie beherbergte keinen Bischhofssitz. Der talentvolle Mann war fester Überzeugung, dass die Stadt in Zukunft für „seine“ Kirche berühmt wird. Sie war sein Lebenswerk. Unbeachtet der Kontroversen um die Sagrada Familia, sollte jeder diese während einer Barcelonavisite unbedingt besuchen.

2. Park Güell

park-guellDer Park Güell ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der südspanischen Stadt Barcelona. Der spanische Architekt Antoni Gaudí i Cornet, der als exponierter Vertreter der sogenannten katalanischen Modernisme gilt, schuf den Park Güell während der Jahre von 1900 bis 1914. Der Park Güell umfasst eine Grundfläche von insgesamt 17,18 ha. Benannt wurde das Areal nach seinem Auftraggeber, dem spanischen Industriellen Eusebio Güell, der von den typischen englischen Gartenanlagen überaus beeindruckt war und plante, eine ähnliche Anlage auch in Barcelona zu schaffen. Cornet achtete bei Planung und Anlage des Areals vornehmlich auf ein kostengünstiges, vor allem aber umweltgerechtiges Bauen. Gewaltige Erdbewegungen, wie sie beispielsweise bei der Errichtung von New Yorks berühmtem Central Park im 19. Jahrhundert noch gang und gäbe waren, vermied Cornet bei seiner Arbeit gänzlich. Stattdessen wurde der Park Güell dem hügeligen Territorium der Gegend von Barcelona nahezu perfekt angepasst. Lediglich dezente Stützmauern und Terrassen verweisen auf den künstlichen Charakter des Parks und fügen sich organisch in das Ensemble ein. Sämtliche Materialien für die vorgenommenen Baulichkeiten fand Cornet auf dem Gelände selbst. Berühmt wurde in diesem Zusammenhang seine Nutzung diverser Abfälle aus in der Nähe angesiedelten Keramikfabriken. Zu den ersten Eindrücken des Parks zählen sein Eingang mit den beiden markanten Pförtnerhäuschen, an die sich eine Freitreppe und eine große Terrasse als ideale Treffpunkte für Maler und Musiker anschließen. Zahlreiche Events finden daher auf Freitreppe oder Terrasse statt. Das Zentrum des Parks ist die ovale Terrasse, die von 1907 bis 1913 fertig gestellt wurde. Charakteristisch ist der mit Mosaikarbeiten überzogene Platz, den Wasserspeier und Sitzgelegenheiten bereichern. Teil des Parks ist ebenfalls das Wohnhaus seines Schöpfers mit zahlreichen Möbeln, Einrichtungsgegenständen und Zeichnungen, in welchem der Architekt noch bis zum Jahre 1925 lebte. Bereits seit 1984 zählt der einzigartige historisch und gartenarchitektonisch wertvolle Park Güell in Barcelona bereits zum Weltkulturerbe der UNESCO.

3. Casa Milà

casa-milaDie vibrierende Metropole des spanischen Baskenlandes Barcelona hat auch kulturell viel zu bieten. Einen größeren Anteil daran hat der begnadete Architekt Antoni Gaudi. Eines der von ihm gestalteten hochkarätigen Bauwerke ist die Casa Milà. Gaudi errichtete das Gebäude Anfang des 20.Jahrhunderts im Zusammenwirken mit Josep Maria Jujol im modernistischen Baustil. Jujol zeichnete dabei für die geschmiedeten eisernen Balkongitter der Casa Milà verantwortlich. Die im Stadteil Eixamble am am Passeig de Gracià,92 gelegene Casa Milà, deren Namen sich von der ursprünglichen Eigentümerfamilie, der Familie Milà, ableitet, weist eine Vielzahl architektonischer Besonderheiten auf. So macht ein ausgeklügeltes Belüftungssystem mit Luftöffnungen im Dachbereich die Verwendung von Klimaanlagen überflüssig. Ferner sind die Wände der Casa Milà verschiebbar. Zudem weist die Baukonstruktion der Casa Milà keine rechten Winkel auf. Gemessen an den Standards der damaligen Zeit, war auch die von Gaudi konzipierte Tiefgarage etwas besonderes. Vom Dach der Casa Milà aus genießt man einen fabelhaften Ausblick auf die Stadt Barcelona. Aber auch die fantasievolle Farbgebung der Treppen und Schornsteine im oberen Bereich der Casa Milà beeindruckt den Besucher immer wieder. Zudem verfügt die Casa Milà über drei Innenhöfe, von denen zwei in eliptischer Form und einer in rundlichen Form angelegt sind. Die durchdachte Konstruktion dieser Innenhöfe stellt ein gute Versorgung der Casa Milà mit Licht und Luft sicher. Von außen fallen dem Beobachter das wuchtige Erscheinungsbild der Casa Milà und die vielen Bauvorsprünge auf. Die Casa Milà gehört seit 1984 dem Unesco-Weltkulturerbe der Vereinten Nationen an. Im Inneren der bequem mit U-Bahn und Bus erreichbaren Casa Milà finden Austellungen statt. So unterhält die örtliche Sparkasse, welcher die Casa Milà mittlerweile gehört, dort ein Kunstmuseum. Aber auch eine Ausstellung zum Wirken Gaudis und ein Appartement im Einrichtungsstil des frühen 20.Jahrhunderts können besichtigt werden. Der Eintritt kostet momentan 16,50 Euro pro Person mit Vergünstigungen für spezielle Gruppen.

4. Casa Batlló

casa-batlloDie spanische Metropole Barcelona im Baskenland steht für pulsierendes Nachtleben und große Kultur. Diese hohe kulturelle Wertigkeit verdankt sie nicht zuletzt dem Wirken des Architektengenies Antoni Gaudi. Besondere Beachtung unter den von Gaudi in Barcelona gestalteten Bauwerken verdient dabei die Casa Battló. Diese liegt nahe des Zentrums von Barcelona am Passeig de Gràcia, 43, verfügt mit der Haltestelle Passeig de Gràcia über eine vorzügliche U-Bahn Anbindung und gehört seit 2005 sogar dem Unesco-Weltkulturerbe der Vereinten Nationen an. Ursprünglich schon 1877 erbaut, wurde die Casa Battló von Antoni Gaudi im Zusammenwirken mit anderen bedeutenden Architekten und Künstlern Anfang des 20.Jahrhunderts im modernistischen Stil weitreichend umgestaltet. Von außen sticht die Casa Battló durch die verspielten Formen ihrer Fassade ins Auge. So hat Antoni Gaudi im oberen Bereich des Gebäudes den Kampf des heiligen Georg gegen den Drachen thematisiert. Das Dach der Casa Battló repräsentiert dabei die Drachenschuppen und das Kreuz auf dem Dach die Lanze des heiligen Georg. Auch die Farbgebung des Gebäudes ist außergewöhnlich. So ähneln die Fassadenfarben der Farbgebung eines Korallenriffs. Die Balkone sehen von außen wie Schädelknochen aus, und die die Balkone stützenden Säulen erinnern an Gebeine. Die Fenster der Casa Battló sind von unterschiedlicher Höhe. Im Inneren des Gebäudes ist insbesondere der in blauer Farbgebung gehaltene Lichtbrunnen besonders sehenswert. Diesbezüglich ist darauf hinzuweisen, dass die sich im Privatbesitz befindende Casa Battló gegen eine Gebühr von um die 22 Euro pro Person an allen Tagen außer dem 25.Dezember und 1.Januar besichtigt werden kann. Dies gilt auch für die Osterzeit. Das von vielen Touristen als hoch empfundene Niveau der Eintrittspreise kann durch eine Online-Buchung etwas gesenkt werden. Auch gewisse Gruppen wie Studenten kommen in den Genuß einer preislichen Vergünstigung. Die Führung im Inneren des Gebäudes erfolgt über am Eingang erhältliche Kopfhörer. Im Außenbereich des Gebäudes befindet sich des Weiteren eine interessante Gartenanlage.

5. Palau de la Música Catalana

palau-de-la-musica-catalanaLernen Sie den einmaligen Konzertsaal, Palau de la Música Catalana, in Barcelona kennen und tauchen Sie in die Welt der katalanischen Musikgeschichte ein. Schon ein Blick auf das Äußere des imposanten Gebäudes ist einen Besuch wert. Reich verziert mit Säulen, Skulpturen und den Büsten von Bach, Beethoven, Wagner und Palestrina zieht es die Blicke aller Besucher auf sich. Die Verbindung der alten und neuen Trakte ist sehr gut gelungen und ergibt ein harmonisches Bild. Der Konzertsaal im katalanischen Jugendstill wurde von dem Architekten Luis Domènech i Montaner entworfen und in den Jahren von 1905 bis 1908 erbaut. Ursprünglich war er als Sitz des katalanischen Chors „Orfeo Català“ geplant, der auch heute noch im Palau de la Música Catalana auftritt und daher auch als reiner Saal für Chormusik ausgerichtet wurde. Doch mittlerweile finden hier auch Konzerte für klassische Instrumentalmusik sowie Pop- und Rockkonzerte statt. Das Glanzstück des Palau de la Música Catalana ist zweifellos die große Konzerthalle. Die einzigartige Kuppel aus buntem Glas strahlt bei Sonnenschein eine besondere Atmosphäre aus. Die Bühne kann ebenfalls mit einer einzigartigen Gestaltung aufweisen. Am Rande stehen wunderschöne Skulpturen in Form von Musen, Walküren und Pferde mit Flügeln. An der Wand direkt hinter der Bühne sind Figuren, die die Oberkörper von achtzehn Frauen darstellen, befestigt. Das Besondere sind die Kleider der Frauen, die aus Mosaiksteinen gestaltet wurden. Unbedingt erwähnt werden muss noch die imposante Orgel, die über der Bühne zu sehen ist. Sie wurde von dem deutschen Orgelbauer Eberhard Friedrich Walcker aus Ludwigsburg im Jahre 1908 gebaut. Wegen eines Wasserschadens konnte sie 30 Jahre lang nicht gespielt werden. 2003 wurde sie repariert und ist seit dem wieder einsetzbar. 1971 wurde die Palau de la Música Catalana zum Nationaldenkmal und 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Eine Erweiterung und Modernisierung fand zwischen 1983 und 2004 statt.

6. Torre Agbar

torre-agbarDer Torre Agbar in Barcelona ist seit seiner Eröffnung im Jahr 2005, eine weitere Sehenswürdigkeit. Entworfen wurde der Bürokomplex von Architekt Jean Nouvel und ist mit einer Höhe, von insgesamt 144 Metern, eines der höchsten der Stadt. Gefertigt wurde das Hochhaus aus Beton, die Fassade besteht aus Glas und Aluminium. Die Ähnlichkeit mit dem Gebäude in London, dem Bürogebäude 30 St Mary Axe, ist ebenfalls sehr verblüffend. Mit einer Nutzfläche von rund 39.000 m² ist es nicht nur eines der größten Gebäude in Katalonien, sondern bietet auch zahlreichen Menschen einen neuen Arbeitsplatz. Das Bürogebäude bietet zudem 34 oberirdische Etagen und 11 Aufzüge. An der Südfassade kommen einige ganz besondere Aufzüge zum Einsatz, denn diese sind aus Glas, sodass man während der Fahrt die Aussicht genießen kann. Die Bauzeit für das außergewöhnliche Bürogebäude hat im Jahr 2001 begonnen, im Jahr 2004 erfolgte die Fertigstellung. Die Baukosten betrugen stolze 132.000.000 Millionen Euro. Besonders in den Abendstunden lohnt sich ein Besuch des Torre Agbar, denn dann wird der Turm von insgesamt 4.500 LED-Projektoren beleuchtet. Ein einzigartiges Farbschauspiel erwartet die Besucher. Zudem verfügt das höchste Gebäude der Stadt auch eine eigene Aussichtsplattform, von welcher den Gästen ein herrlicher Blick über die Stadt geboten wird. Die Fassade erinnert sehr stark an eine Wasserfontäne. Im unteren Bereich ist das Gebäude noch sehr dunkelblau, nach oben hin verwandelt sich die Fassade nach und nach in ein Weiß. Damit die Fassade dieses Farbspiel erreicht, wurden über 40 unterschiedliche Farben verwendet. Ganze drei Etagen waren für die technische Ausrüstung notwendig. In den Etagen läuft die komplette Technik des Gebäudes zusammen. Unzählige Mitarbeiter sind mit der Instandhaltung Tag für Tag beschäftig. Zudem wurde auch eine Tiefgarage auf insgesamt zwei Etagen errichtet. Ein Auditorium ist ebenfalls im Gebäude beheimatet und bietet 316 Plätze. Das Bürogebäude zählt heute zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Barcelona.

7. La Rambla

la-ramblaLa Rambla – die berühmte Promenade – ist das Wahrzeichen, das die meisten Touristen mit der Stadt Barcelona verbinden. Es ist die zentral gelegene Fußgängerzone, die durch das Herz der Innenstadt führt. Die Promenade ist lebhaft und mit zahlreichen Möglichkeiten versehen. Der mittlere Teil La Ramblas ist von Bäumen gesäumt. Kioske, Blumenstände und Straßenkünstler sind hier in Hülle und Fülle. Die Promenade ist etwa 1,2 Kilometer lang. Am südlichen Ende ist Port Vell, das sich in der Nähe der Anlegestelle am Hafen befindet. Dort befindet sich das Kolumbusdenkmal. Plaça Catalunya liegt am nördlichsten Ende. Mit Port Vell im Rücken und mit dem Blick Richtung Catalunya befindet sich auf der linken Seite das Viertel Raval und auf der rechten Seite das gotische Viertel. Während der Nacht wird das südliche Ende der Las Ramblas zum Rotlichtviertel. An der Promenade sind auf jeder Seite zwei schmale Verkehrsstraßen. Die Stadtverwaltung Barcelonas hat den Verkehrsfluss in der Region zugunsten La Ramblas beschränkt. Der Besucher hat das überwältigende Gefühl, dass fast ausschließlich Fußgänger in diesem Bereich herrschen. La Rambla ist eine Reihe von Straßen, die miteinander verbunden sind. Die Touristen verlassen die Plaça de Catalunya in Richtung Hafen und erkunden die Ramblas dels Estudis, de Canaletes, de Sant Josep, de Santa Monica und dels Caputxins. Nach dem Bau einer Mall mit Kinos und einem imposanten Aquarium erweiterten die Spanier den Hafen mit der neuen Rambla de Mar. Entlang der Promenade sind unzählige Kioskhändler, die Zeitungen, Blumen und Souvenirs verkaufen. La Rambla ist voller Straßenhändler, Darsteller, Statuen, Straßencafés und Bars. Einige bedeutende Sehenswürdigkeiten sind ebenfalls in der Promenade. Dazu gehört ein Mosaik von Joan Miró und der Font de Canaletes, einem berühmten Brunnen und ein beliebter Treffpunkt. Bei einem Spaziergang entlang der Rambla sieht der Tourist historische Gebäude wie der Palast der Virreina und das berühmte Gran Teatre del Liceu, in dem Opern und Ballette stattfinden.

8. La Catedral

la-catedralWo einst ein römischer Tempel stand, erhebt sich heute im Herzen der katalanischen Metropole eines der erhabensten Bauwerke Barcelonas – La Catedral. Ihre Geschichte reicht zurück bis ins Jahr 343, als hier nach der Christianisierung eine katholische Basilika entstand, die dann allerdings im 10. Jahrhundert ein Opfer der Mauren wurde. Der Grundstein zur heutigen Kathedrale von Barcelona wurde im Mai 1298 gelegt, doch erst Mitte des 15. Jahrhunderts wurde die Kirche ihrer heutigen Bestimmung übergeben – allerdings ohne die mächtige Fassade. Sie komplettierte den eindrucksvollen Komplex erst im 20. Jahrhundert. Pate standen die Originalentwürfe des französischen Architekten Charles Galters, die auf wundersame Weise seit dem Jahr 1408 erhalten geblieben waren. Die Catedral de la Santa Creu i Santa Eulalia, die Kirche des heiligen Kreuzes, wird von den Einheimischen kurz La Seu genannt. Sie ist 93 Meter lang und 40 Meter breit. Die Spitze des mittleren Turmes erreicht eine Höhe von fast 70 Metern. Das Hauptportal erinnert mit seiner romanischen Strenge an die großen Kirchenbauten Frankreichs. La Seu, gelegen im Stadtteil Barri Gotik, beherbergt nicht weniger als 29 Seitenkapellen, von denen sich zehn um die Apsis des Altars ranken. In einer dieser Kapellen ist ein Kruzifix untergebracht, dem man eine wundertätige Segnung nachsagt. Der Überlieferung zufolge soll es in der Seeschlacht von Lepanto zum Sieg gegen die Türken verholfen haben. Die Kathedrale erhielt ihren Namen zur Erinnerung an die junge Märtyrerin Santa Eulalia, die in der spätrömischen Zeit zu Tode gefoltert und unter dem Hochaltar begraben wurde. Das Innere der Kathedrale erhält ihr ungewöhnliches Licht durch die Buntglasfenster aus dem 15. Jahrhundert. Empfehlenswert ist die Besichtigung des Kreuzganges, der zu einem Kloster führt. Auf dem Innenhof leben 13 Gänse, die die 13 Lebensjahre der Santa Eulalia symbolisieren. Vor dem Vorplatz der Kathedrale hat der Sardana, der tradtionelle Kreistanz Kataloniens, an den Wochenenden Tradition.

9. L’Aquarium de Barcelona

l-aquarium-de-barcelonaDas von dem Unternehmen „Grupo Aspro“ betriebene Aquarium von Barcelona befindet sich in auf der Moll d’Espanya in Port Vell, dem über 2000 Jahre alten Kern des künstlichen Hafens der Stadt. Am unteren Ende der weltberühmten Promenade Rambla, an der Moll de la Fusta, der Rambla del Mar, dem Jachthafen und gegenüber dem Einkaufszentrum „Maremagnum“ liegt das im Jahr 1995 eröffnete und weltweit wichtigste Aquarium zum maritimen Leben im Mittelmeer. Bereits über 14 Millionen Gäste haben den großzügigen Komplex besichtigt, die populärste Attraktion ist der 80 Meter lange Unterwasser-Tunnel, der durch ein Aquarium mit 6 Millionen Liter Wasser führt. 35 verschiedene Aquarien mit mehr als 11000 Meeresbewohnern aus 450 verschiedenen Arten begeistern Besucher täglich ab 9.30 Uhr. Unter der Woche schließt die riesige Anlage um 21.00, an Wochenenden und Feiertagen um 21.30, im Juni und September um 21.30, im Juli und August um 23.00 Uhr. Gerade bei jüngeren Besuchern besonders beliebt ist der Kinderbereich „Explora!“, dort können kleine Entdecker viel Wissenswertes über das Marschland des Flusses Ebro, die katalanische Costa Brava und die vorgelagerten Illes Medes (Medas-Inseln) lernen. Darüber hinaus werden auch diverse Workshops für Schulklassen angeboten, so etwa zur Fauna und Flora am Strand, zu Haien, über das Tauchen und die Geheimnisse der Gezeiten. Von den oben erwähnten Aquarien widmen sich 14 der Tierwelt des Mittelmeers und 7 derjenigen der tropischen Gewässer. Der Rest ist nach einzelnen Arten thematisch gegliedert, so etwa nach Seepferdchen, Korallen, Quallen, Seegurken und Schalentieren. Sehr sehenswert ist auch der Ausstellungsbereich „Planeta Aqua“ im zweiten Stock des Gebäudes, dort wurden verschiedene Klimazonen der Erde nachgestellt, um auf diese Weise die Lebensbedingungen in den Tropen, der Arktis und der Antarktis sowie der Tiefsee zu erläutern. Ebenfalls in diesem Bereich können zahlreiche nautische Geräte und das Innere eines U-Boots bewundert werden. Besonders mutige und sportliche Gäste können nach vorheriger Anmeldung auch im „Oceanarium“ inmitten der Haie tauchen, dieser Nervenkitzel schlägt jedoch mit ca. 300 Euro zu Buche.

10. Hafenseilbahn Barcelona

hafenseilbahn-barcelonaBei der Hafenseilbahn in Barcelona handelt es sich um eine Luftseilbahn. Sie führt von der am Hang gelegenen Station Miramar bis hinunter zur Talstation zum Torre Sant Sebastia. Hier befindet sich ein Restaurant, von dem es mit einem Fahrstuhl weiter zur Hafenmole und dem am Meer gelegenen Stadtteil La Barceloneta geht. Sie überquert bei ihrer Fahrt den 119 Meter hohen Torre Jaume zum Torre San Sebastia und über den Port Vell den alten Hafen Barcelonas. Weiterhin geht die Fahrt an dem World Trade Center vorbei, und es sind u. a. die Fährschiffe im Hafen zu sehen. Die beiden hin- und herfahrenden Kabinen halten einige Minuten am Torre Jaume, und die Passagiere können das herrliche Panorama Barcelonas bewundern. Die Seilbahn war ursprünglich als Attraktion für die Weltausstellung 1929 geplant. Die damals renommierte Firma Adolf Bleichert & Co machte die Planung und erhielt den Auftrag zum Bau der Bahn. Zuvor baute diese Firma zwei technische Meisterleistungen, nämlich die österreichische Zugspitzbahn und die Seilbahn am Montserrat. Die Größe des Projektes in Barcelona wurde allerdings unterschätzt, sodass die Seilbahn erst mit einer zweijährigen Verspätung am 12. September 1931 eröffnet werden konnte. Die horizontale Streckenlänge der Bahn beträgt 1303 Meter. Die beiden Abschnitte sind jeweils 652 und 651 Meter lang. Die Fahrgeschwindigkeit beträgt 3 Meter in der Sekunde, das sind etwa 5,5 Kilometer in der Stunde. Bei hohen Windgeschwindigkeiten wird die Bahn aus Sicherheitsgründen außer Betrieb gesetzt. Als Tragseile werden vollverschlossene Drahtseile genutzt, die erst vor wenigen Jahren ausgetauscht wurden. Die Bahn ist noch zusätzlich mit Hilfsseilen, für eventuelle Notfälle, ausgestattet. Die beiden 12-eckigen Kabinen fassen 20 Personen, zuzüglich des Begleitpersonals. Es sind noch die ursprünglichen Kabinen im Einsatz, die man allerdings zwischenzeitlich mehrfach auf den neuesten Stand gebracht hat. Eine Fahrt mit der Hafenseilbahn in Barcelona ist ein einmaliges Erlebnis, und jedem Besucher dieser Stadt zu empfehlen.

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